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    US-Präsident Donald Trump in Utah State Capitol in Salt Lake City

    „Seniler Geisteskranker“: Nordkorea über Trump nach seiner Jerusalem-Entscheidung

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    Der Vertreter des nordkoreanischen Außenministeriums hat in seiner Reaktion auf die Entscheidung von Donald Trump, Jerusalem als die Hauptstadt Israels anzuerkennen, den US-Präsidenten als „senilen Geisteskranken" bezeichnet. Die entsprechende Mitteilung wurde von der Zentralen Fernsehagentur Nordkoreas veröffentlicht.

    Am Mittwoch hat US-Präsident Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt sowie die Entscheidung publik gemacht, die amerikanische Botschaft in diese Stadt zu verlagern.

    Nun reagierte die nordkoreanische Führung mit der wohl weltweit offiziell schärfsten Kritik auf diese Entscheidung. Die Entscheidung sei nicht einfach „ein offenes Ignorieren und eine Beleidigung der internationalen Gemeinschaft“, sondern zeuge vom fragwürdigen Geisteszustand des amerikanischen Präsidenten.

    „Trump, der bei der Uno ständig davon plapperte, einen souveränen Staat zu zerstören (gemeint ist Nordkorea – Anm.d.Red.), ist ein seniler Geisteskranker“, erklärte der Vertreter des nordkoreanischen Außenministeriums.

    Die Entscheidung Trumps sei daher noch nicht einmal überraschend. Aber dank ihr könne die Welt nun erfahren, wer der „wahre Zerstörer der globalen Welt und der Rowdy in der internationalen Gemeinschaft“ sei, so der Vertreter weiter.

    Auch äußerte er seine Unterstützung und Solidarität „der großen gerechten Sache des Volkes von Palästina und der gesamten arabischen Bevölkerung“.

    Nach der Entscheidung des US-Präsidenten, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, war es zu Unruhen in der Stadt und den Palästinensergebieten gekommen. Medienberichten zufolge wurden dabei mehrere Menschen getötet und mindestens 760 verletzt.

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    Tags:
    Konflikt, Anerkennung, Uno, Donald Trump, Palästina, Jerusalem, Israel, Nordkorea, USA