19:48 10 Dezember 2019
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    Wladimir Putin bei Pressekonferenz

    Putins Jahres-Pressekonferenz im Ticker-Protokoll

    © Sputnik / Ewgenij Biyatow
    Politik
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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag in seiner traditionellen „Großen Pressekonferenz“ die Bilanz des ausgehenden Jahres gezogen und sich Fragen der Weltpresse gestellt. Sputnik berichtete von dem großen Medienevent im Live-Ticker.

    Das war Putins letzte „Große Pressekonferenz“ vor der russischen Präsidentschaftswahl im März 2018, bei der er selbst antreten will. In diesem Jahr haben insgesamt 1640 Journalisten eine Akkreditierung für die Pressekonferenz bekommen – ein Rekord.

    Text: Sergej Pirogow, Bildredakteur: Erkin Rasulev

     

    Neue Meldungen
    • 13:49

      Pressekonferenz nach fast vier Stunden beendet

      Putin wünscht den Anwesenden einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein frohes Weihnachten und verabschiedet sich.

      Wladimir Putin Jahres-Pressekonferenz
      © Sputnik / Ramil Sitdikow
    • 13:32

      Russland und die USA könnten bei der Bekämpfung von Terrorismus und Drogen in Afghanistan für eine höhere Effektivität enger zusammenarbeiten, antwortete Putin auf die entsprechende Frage eines afghanischen Journalisten.

      Terrorbekämpfung in Afghanistan: Putin für engere Zusammenarbeit mit USA

    • 13:12

      Putins Herausforderin Sobtschak meldet sich zu Wort

      Nun ist Journalistin Xenia Sobtschak an der Reihe, die Putin bei der Präsidentenwahl 2018 herausfordern will. Putin fragt sie scherzhaft, ob sie alle „betrogen“ habe, da sie als Journalistin (und nicht als Kandidatin - Red.) bei der Pressekonferenz anwesend sei. Darauf antwortet Sobtschak, dass dies derzeitig die einzige Möglichkeit sei, um Putin direkt Fragen stellen zu können. Sie wirft den Behörden vor, den Oppositionskandidaten Hindernisse in den Weg zu legen und führt dabei Kreml-Kritiker Alexej Nawalny als Beispiel an. Auch sie selbst stieße als Präsidentschaftskandidatin auf Hindernisse. „Hat die Regierung etwa Angst vor einer ehrlichen Konkurrenz?“, fragt Sobtschak.

      „Nein, sie hat keine Angst“, antwortet Putin und stellt die Gegenfrage, ob sie selbst es wünsche, dass in Russland (wie schon in der Ukraine – Red.) Leute wie Saakaschwili „herumlaufen“ würden.

      Die Opposition solle nicht nur auf der Straße Kritik üben, sondern sie solle Vorschläge unterbreiten, wie dies und jenes verbessert werden könne, sagt Putin weiter. Sie sollte den Wählern keine "marktschreierische", sondern eine klare und realistische Tagesordnung anbieten.

      "Lassen keine Entwicklung wie in Ukraine zu"

      Russland werde keinen Umsturz wie in der Ukraine zulassen, versicherte Putin „Ich bin überzeugt: Die überwältigende Mehrheit der russischen Bürger will das nicht.“

      Xenia Sobtschak
      © Sputnik / Ramil Sitdikow
    • 13:06

      Reporterin spricht von Justiz als „repressive Maschinerie“ in Russland

      Tatjana Felgengauer, Journalistin des Radiosenders Echo Moskwy, die im Oktober von einem bewaffneten Mann in der Redaktion niedergestochen und schwer am Hals verletzt wurde, stellt die Vorrangstellung des Rechts in Russland in Frage. Sie spricht von einer „repressiven Maschinerie“ und von Verfolgungen „wegen erfundenen Anschuldigungen“. Andererseits aber würde etwa Rosneft-CEO Igor Setschin (der im Korruptionsprozess gegen den Ex-Wirtschaftsminister Alexej Uljujkajew als Hauptzeuge auftritt – Red.) nicht als Zeuge vorgeladen, sagt die Reporterin. Gebe es in Russland also „zwei rechtliche Realitäten“?, fragt sie.

      Putin widerspricht: Auch wenn das russische Justizsystem verbesserungswürdig sei,  könne man nicht von zwei „rechtlichen Realitäten“ sprechen.

      Rosneft-Chef Igor Setschin
      © Sputnik / Sergej Guneew
    • 12:49

      Putin mahnt Lösung von syrischem Flüchtlingsproblem an

      Auf die Nachkriegsregelung in Syrien angesprochen, warnte Putin, dass die Regierung in Damaskus das Problem der Flüchtlinge nicht im Alleingang werde lösen können. Man müsse das Problem gemeinsam angehen, sagte er. Russland sei bereit, sich an den internationalen Anstrengungen zu beteiligen.

    • 12:39

      Keine Explosion an Bord von Kaczynski-Jet

      Auf den Flugzeugabsturz von Smolensk angesprochen, bei dem der damalige polnische Präsident Lech Kaczyński und eine Reihe von Regierungsmitgliedern umgekommen waren, wies Putin Spekulationen über eine Explosion an Bord als "Unsinn" zurück. „Was die angeblichen Explosionen anbetrifft, wo war das Flugzeug gestartet? In Warschau. Dort müsst ihr auch suchen.“ Es sei aber festgestellt worden, dass es keine Explosion gegeben hat.

      „Man braucht sich nicht irgendetwas auszudenken. Wenn es eine Tragödie gibt, muss sie als solche behandelt werden“, so Putin. Er rief dazu auf, die Beziehungen zwischen Moskau und Warschau nicht mit Mutmaßungen zu verkomplizieren. „Wenden Sie das Blatt, werden Sie endlich erwachsen!“, fügte der russische Präsident hinzu.

      Jahrestag von Kaczynskis Todesflug
      © Sputnik / Ilya Pitalev
    • 12:36

      Ein chinesischer Journalist meldet sich zu Wort und fragt nach der Zukunft der bilateralen Beziehungen. Putin versichert: Der Ausgang der Präsidentschaftswahl in Russland werde keinerlei Auswirkungen auf die Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und China haben.

      Wladimir Putin und Xi Jinping bei APEC-Gipfel (Archivbild)
      © Sputnik / TASS/ Pool/ Mikhail Metzel
    • 12:19

      Putin: „Spucken ins Gesicht des ukrainischen Volkes“

      „Ich denke, dass das, was Saakaschwili (in der Ukraine -  Red.) tut, ist ein Spucken ins Gesicht des georgischen und auch des ukrainischen Volkes „Wie könnt ihr das nur ertragen?“, antwortete er auf die Frage eines ukrainischen Journalisten.

      Former Georgian President Mikheil Saakashvili stands next to a tent set up in front of the Parliament building in Kiev, Ukraine December 6, 2017
      © REUTERS / Oleh Tereshchenko
    • 12:04

      Putin: Keine russischen Truppen in Ost-Ukraine

      Ein ukrainischer Journalist fragt, wann das „Massaker“ in der ostukrainischen Region Donbass beendet werde.

      „Im Donbass gibt es keine russische Armee“, sagt Putin. „Dort gibt es aber Milizverbände, die in der Lage sind, selbständig  Aktionen gegen die Region abzuwehren.“ Er rief die Regierung in Kiew dazu auf, mit den beiden abtrünnigen Regionen Donezk und Lugansk direkt zu verhandeln. „Solche Probleme lassen sich nicht durch Vermittler bewältigen.“

      Er warnte, dass die ukrainischen Nationalistenbataillone  im Donbass ein Massaker wie das im bosnischen Srebrenica anrichten könnten, wenn ihnen die Milizen keinen Widerstand leisten würden.

      Volkswehr der selbsterklärten Volksrepublik Donezk
      © Sputnik / Den Levi
      Angela Merkel bei EU-Gipfel in Brüssel

      Putin zu Merkel: „Ja, Du hast recht“

      Russlands Präsident Wladimir Putin hat auf seiner Jahres-Pressekonferenz eine mögliche Stationierung von Friedenstruppen im Donbass sowie eine entsprechende Diskussion mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel kommentiert.
      Mehr
    • 11:58

      Putin macht USA für Nordkoreas Atomprogramm verantwortlich

      AP-Reporterin fragt, ob Russland härtere Sanktionen gegen Nordkorea unterstütze, um so seine Beziehungen zu den USA zu verbessern. „Wir erkennen Nordkorea nicht als Kernwaffenmacht an“, antwortet Putin. 2005 habe Nordkorea bereits eingelenkt und entsprechende Abkommen unterzeichnet. Auch die USA hatten sie unterzeichnet. Doch schon wenige Monate später stellten die USA noch härtere Forderungen an Pjöngjang und provozierten dieses Land zum Bau von Atomwaffen.

      „Die USA haben schon einmal  - meiner Meinung nach ohne jegliche Notwendigkeit - Atomwaffen eingesetzt – gegen Japan“, sagte Putin. Jetzt gibt es dazu auch keinerlei Notwendigkeit (in Bezug auf Nordkorea)“.

    • 11:40

      Putin: Washington sieht Sputnik und RT als Bedrohung

      Putin kritisierte das Werbeverbot des US-Unternehmens Twitter gegen Sputnik und RT.

    • 11:30

      Angebliche Einflussnahme auf US-Wahl

      Ein Journalist von ABC News fragt, ob Russland in die US-Wahl eingegriffen habe. Der Journalist verweist auf eine „kolossale Zahl“ von Kontakten „zwischen Trumps Administration und Russen“ und bittet Putin um Erklärung. „Das wurde alles von Menschen erfunden, die in Opposition zu Trump stehen“, antwortet Putin.

      Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump beim APEC-Gipfel (Archivbild)
      © Sputnik / Michail Klimentjew
    • 11:25

      Doping-Kronzeuge von US-Geheimdiensten kontrolliert

      Putin nimmt zu Grigori Rodtschenkow Stellung, der einst Direktor des Moskauer Anti-Doping-Labors war und heute in den USA Kronzeuge gegen Russland im Dopingskandal ist.

      Ein Journalist verweist darauf, dass Rodtschenkow einen Selbstmordversuch selbst eingestanden habe.

      Er selbst könne nicht nachvollziehen, wie ein solcher Mann, für den nach eigenem Geständnis Geld das Wichtigste ist und der selbst unter dem Verdacht der Verbreitung von Dopingmitteln stand, überhaupt auf diesen Posten kommen konnte, antwortet Putin.  Er verwies darauf, dass Rodtschenkow mit der US-Bundespolizei FBI kooperiere. „Wer weiß, welche Präparate ihm dort verabreicht werden, damit er das sagt, was er sagt.“

    • 11:19

      Putin kommentiert Dopingskandal

      Putin wird auf Dopingvorwürfe gegen russischen Sport angesprochen. Putin: „Ich bezweifle nicht, dass das Dopingskandal einen politischen Hintergrund hat“. Russland werde seine Athleten bei der Verteidigung ihrer Rechte vor internationalen Gerichten unterstützen.

      Anti-Doping-Labor in Moskau (Archivbild)
      © Sputnik / Walerij Melnikow
    • 11:14

      Vorerst kein höheres Renteneintrittsalter in Russland

      Eine Dame fragt, ob das Renteneintrittsalter, das in Russland gegenwärtig 55 Jahre für Frauen und 60 Jahre für Männer beträgt, erhöht werde.  Putin verweist darauf, dass viele Nachbarstaaten Russlands in den vergangenen Jahren das Renteneintrittsalter bereits erhöht hätten. Putin nennt Vor- und Nachteile eines höheren Renteneintrittsalters und verspricht, eine ausgewogene Entscheidung auf der Grundlage einer tiefgreifenden Analyse „ohne Schock“ für die Menschen zu treffen.

    • 11:06

      „Wer seine eigene Armee nicht ernährt, der muss eine fremde ernähren“

      Putin bezeichnete die russischen Militärausgaben mit rund 46 Milliarden US-Dollar als  „ausbilanziert“. In den USA seien es 700 Milliarden US-Dollar. „Wer seine eigene Armee nicht ernährt, der muss eine fremde ernähren.“

      Putin sorgt mit einem Witz für Lacher

      Putin erzählte diesbezüglich einen Witz.
      „Ein Ex-Offizier spricht mit seinem Sohn und fragt ihn:
      - Du hattest einen Dolch, wo ist er?
      - Schimpfe nicht, ich habe ihn mit einem Jungen aus der Nachbarschaft gegen eine Uhr getauscht.
      - Zeige mir die Uhr. Die ist gut. Und wenn morgen Banditen zu uns kommen, mich, deine Mutter und Brüder töten und deine Schwester vergewaltigen, was sagst du ihnen? Guten Abend, in Moskau ist es jetzt 12 Uhr 30 Minuten?
      Die Anwesenden lachten.“

    • 11:04

      Putin warnt USA vor Ausstieg aus START-3-Vertrag

      Putin wird auf den Ausstieg der USA aus dem Raketenabwehr-Vertrag angesprochen. „Auch der INF-Vertrag gerät ins Wanken. Es wird bereits am START-3-Vertrag gerüttelt“, sagte ein Journalist.

      Russland halte an den wichtigsten Sicherheitsverträgen weiter fest, sagt Putin. Wenn die USA aus dem START-3-Vertrag einseitig aussteigen würden, wäre das sehr schlecht für die Weltsicherheit. Russland sei aber auf diese Risiken gefasst. „Wir werden unsere militärische Sicherheit gewährleisten, ohne uns auf ein Wettrüsten einzulassen.“

      Test einer ballistischen Rakete der US-Armee
      © AP Photo / U.S. Air Force/2nd Lt. William Collette
    • 10:48

      Mehr Geld für Staatsbedienstete

      Putin verteidigt seine Zielsetzung vom Mai 2012, die Gehälter der Staatsbediensteten, vor allem der Ärzte und Lehrer, wesentlich zu erhöhen. Trotz der befürchteten negativen Auswirkungen auf die Inflation, sei man mit der Entscheidung gut beraten gewesen, Die gesetzten Ziele seien bereits zu 93 bis 94 Prozent erreicht worden.

    • 10:42

      Weniger Kontrollen für Privatunternehmen

      Putin weist den Vorwurf zurück, die Behörden würden die private Wirtschaft zu streng kontrollieren und reglementieren. Dabei verweist er darauf, dass die planmäßigen  wie auch außerplanmäßigen Kontrollen reduziert und Steuerferien für beginnende Unternehmen eingeführt worden seien. Dabei räumt er ein, dass es noch Probleme gebe.

      Feuerwehr-Beamte kontrollieren einen Kleinunternehmer (Archivbild)
      © Sputnik / Maxim Bogodwid
    • 10:35

      Putin: Russische Wirtschaft wächst

      Russland habe die beiden Schocks der Jahre 2014 und 2015 erfolgreich überwunden: den Ölpreisabsturz und  die Sanktionen. Die Wirtschaftsleistung sei um 1,6 Prozent gewachsen, die Industrieproduktion ebenfalls um 1,6 Prozent. „In diesem Jahr verbuchten wir die größte Getreideernte der Geschichte und den Aufstieg zum weltgrößten Getreideexporteur.“ Die Direktinvestitionen aus dem Ausland hätten sich gegenüber 2016 auf 23 Milliarden Dollar verdoppelt. „Kurz- bis mittelfristig ist das weitere Wirtschaftswachstum in Russland bereits garantiert.“

      Russisches Handelssystem (RTS) - die MICEX-RTS - die russische Wertpapierbörse (Archivbild)
      © Sputnik / Ilya Pitalew
    • 10:32

      Putin will als unabhängiger Kandidat kandidieren

      Putin kündigt an, zur Präsidentenwahl 2018 als unabhängiger Kandidat anzutreten.

      Wladimir Putin während Krim-Besuchs
      © Sputnik / Alexey Druzhinin
    • 10:31

      Keine "Einmannregierung" in Russland

      Putin bestreitet, dass Russland nur von einer Hand, nämlich vom Staatschef regiert werde.

    • 10:22

      Putin: Gegenwärtig leider keine Konkurrenz

      Putin gibt zu, dass es gegenwärtig keine Konkurrenz für die Staatsspitze gebe. Ich möchte sehr, dass unser Politsystem ausbilanziert ist. Eine Balance ist ohne politische Konkurrenz unvorstellbar. „Ich soll mir doch nicht etwa selbst Konkurrenten wählen?“

      Wladimir Putin bei der Jahres-Pressekonferenz in Moskau
      © AFP 2019 / Alexander Nemenov
    • 10:17

      Warum gibt es in Russland keinen ebenbürtigen Oppositionspolitiker?, fragt ein weiterer Journalist.

    • 10:17

      „Putin bye-bye!“

      Plötzlich liest Putin auf einem Plakat: „Putin bye-bye!“ und spricht die Journalistin an, die das Plakat hält. Wie es sich herausstellt, steht dort nicht "Putin bye-bye", sondern „Putin babaj“. Die Journalistin erklärt, das sei auf Tatarisch und bedeute „Opa Putin“ und sei nicht negativ gemeint. Das Publikum und auch Putin lachen.

    • 10:11

      „Warum kandidieren Sie zur Präsidentenwahl? Was ist Ihr Ziel?, lautet die erste Frage.  Putin: Ich möchte mein Wahlprogramm vorerst nicht vorstellen, aber meine Ziele lassen sich kurz so fassen: Ausbau der Infrastruktur, Gesundheitswesen, Bildung, Erhöhung der Arbeitsproduktivität und der Bevölkerungseinkommen.

    • 10:10

      Putin verzichtet auf einen Vortrag und geht sofort zu Journalistenfragen über.

    • 10:09

      Die Pressekonferenz beginnt

      Putin betritt die Bühne und nimmt Platz auf dem Podium. Die Pressekonferenz beginnt.

      Wladimir Putin bei Pressekonferenz
      © REUTERS / Maxim Shemetov
    • 10:08

      Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bittet, die Journalisten, ihre Handys abzuschalten 

    Zum Thema:

    Putin ruft zu Mega-Pressekonferenz
    Tags:
    Sozialpolitik, Wahleinmischung, Terrorbekämpfung, Pressekonferenz, Minsker Abkommen, ABC News, IOC, WADA, Grigori Rodtschenkow, Donald Trump, Michail Saakaschwili, Angela Merkel, Wladimir Putin, Donbass, Syrien, USA, Russland, Ukraine
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