20:10 19 Februar 2020
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    Der ehemalige katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont hat die spanische Verteidigungsministerin Maria Dolores de Cospedal einer scharfen Kritik unterworfen. Zuvor hatten sie die russischen Pranker angerufen und mitgeteilt, dass Puigdemont ein „russischer Agent“ ist.

    „Die Informationen, über die das Verteidigungs- und Innenministerium verfügen, machen mir Sorgen. Wenn unsere Verteidigungsministerin glaubt, dass ich ein russischer Spion bin, wenn unser Innenminister glaubt, dass ich ungewiss wann zurückkommen werde, und keine von diesen Sachen stimmt, fange ich an, mir Sorgen zu machen“, sagte Puigdemont der Zeitung

    Er wies außerdem die Möglichkeit zurück, dass er aus Belgien vor oder am 21. Dezember zurückkommen werde. An diesem Tag werden in Katalonien die regionalen Parlamentswahlen stattfinden.

    Im November hatten die russischen Pranker Wowan und Lexus (Wladimir Kusnezow und Alexej Stoljarow) die spanische Verteidigungsministerin angerufen und sich als Leiter der lettischen Militärabteilung vorgestellt. Beim Telefonat teilten die russischen Pranker mit, der abgesetzte Puigdemont sei ein russischer Geheimagent unter dem Nicknamen Cipollin. Zudem sei die Hälfte aller russischen Touristen in Barcelona eigentlich Berufssoldaten.

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    Kritik, Pranker, Maria Dolores de Cospedal, Carles Puigdemont, Katalonien, Spanien