15:46 23 Januar 2020
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    Der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Volker, hat sein Bedauern darüber ausgesprochen, dass Russland seine Offiziere aus dem gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordinierung der Waffenruhe im Donbass abberufen hat.

    „Schade, dass Russland seine Vertreter aus diesem Koordinationsorgan abberufen hat. Man sollte versuchen, die Gewalt zu verringern, der Bruch des Waffenstillstandes ist unzulässig“, sagte Volker gegenüber Journalisten in Washington.

    Außerdem bezeichnete Volker Moskaus Vorschläge, dass Kiew mit den Vertretern von Donezk und Lugansk Verhandlungen führen soll, als einen „nicht so realistischen Weg“ für die Lösung des Konfliktes in der Ostukraine.

    Zuvor hatte Russland die Einstellung der Arbeit der Vertretung der russischen Streitkräfte beim Zentrum für Kontrolle und Koordinierung angekündigt. Am Dienstag hatten alle russischen Offiziere erfolgreich die Berührungslinie überquert.

    Das gemeinsame ukrainisch-russische Zentrum für Kontrolle und Koordinierung der Waffenruhe hatte seine Arbeit in der Ostukraine im September 2014 aufgenommen. Das Zentrum wurde auf Bitte der russischen Seite geschaffen und sollte bei der Umsetzung der Minsker Abkommen helfen.

    In dem Zentrum waren Vertreter der ukrainischen und russischen Streitkräfte tätig. In der Anfangsetappe waren auch Vertreter der selbsterklärten Volksrepubliken an den Aktivitäten des Zentrums beteiligt. Die russische Seite war mit 75 Offizieren vertreten, die alle drei Monate ausgewechselt wurden.

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    Tags:
    Offiziere, Abzug, Kurt Volker, Donbass, Ukraine, USA, Russland