12:06 07 August 2020
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    Das russische Außenministerium hat scharfe Kritik an den Waffenlieferungen an die Ukraine durch die USA geübt: Washington stachelt Kiew laut Sprecherin Maria Sacharowa zu einem erneuten Blutbad im Donbass an. Die USA würden damit faktisch zum Mordkomplizen.

    Die Position der Führung in Kiew sei mittlerweile der überwältigenden Mehrheit von Experten klar. „Indem die USA die Kiewer Behörden bewaffnen, bewegen sie diese zur Wiederaufnahme eines großen Blutvergießens im Donbass, wo die Situation ohnehin schon wegen des ständigen Beschusses von dem Territorium aus, das Kiew kontrolliert, auf der Kippe steht“, sagte Sacharowa bei einem Briefing am Donnerstag.

    Faktisch werde Washington zum Komplizen bei einem Mord an Menschen, die gegen den von Nationalisten organisierten Staatstreich in der Ukraine aufbegehrt hätten.

    Zuvor hatte die Zeitung „The Washington Post“ berichtet, dass die US-Administration den ersten kommerziellen Verkauf von letalen Waffen an die Ukraine gebilligt habe.

    Laut einem Sprecher des US-Außenministeriums haben die USA nur kommerzielle Lizenzen zur Lieferung von Schützenwaffen an die Ukraine bewilligt. Die US-Regierung selbst versorge jedoch Kiew nicht mit Defensivwaffen.

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    Tags:
    Mord, Blutbad, Waffenlieferungen, Maria Sacharowa, Ukraine, USA, Russland