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10:51 21 September 2019
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    Wie sich das Verhalten zu Syriens Staatsmacht weltweit verändert

    © AFP 2019 / Hassan Ammar
    Politik
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    Immer mehr Staaten, die zuvor strikt gegen die syrische Regierung eintraten, revidieren nun ihren Standpunkt, wie Russlands Sondergesandter für Syrien, Alexander Lawrentjew, mitteilte.

    Ihm zufolge versuchten bei der jüngsten Syrien-Konferenz in Riad die Vertreter der saudischen Delegation, die syrischen Oppositionsgruppen zu überreden, den Punkt über den Rücktritt des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad aus der Abschlusserklärung zu streichen. 

    „Sie versuchten absolut aufrichtig, die Oppositionellen zur Vernunft zu bringen und sie zu überreden, dass solche ausfälligen Passagen bezüglich der aktuellen Staatsführung in der Abschlusserklärung fehl am Platz sind“, sagte Lawrentjew im Gespräch mit RIA Novosti.

    Dabei seien die Saudis nicht die einzigen gewesen, die sich dafür einsetzten. Nichtsdestotrotz seien alle Anstrengungen, „normale Vorbedingungen für die Verhandlungen in Genf zu schaffen“, erfolglos geblieben. 

    „Sie (die Saudis – Anm. d. Red.) gaben selbst zu: Uns gelingt nichts mit ihnen, die Leute sind sehr ‚schwierig‘.“ 

    Laut dem russischen Diplomaten steht noch viel Arbeit bevor, besonders auf politischer Ebene. 

     

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    Tags:
    Standpunkt, Änderung, Verhandlungen, Opposition, Baschar al-Assad, Riad, Saudi-Arabien, Syrien, Russland