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    Russische Luftwaffe auf dem Militärstützpunkt Hmeimim in Syrien

    Warum hat Russland so wenige Militärstützpunkte im Ausland? – Lawrow erläutert

    © AFP 2019 / Vasily Maximov
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    Russland sieht es nicht als Selbstzweck an, Militärstützpunkte im Ausland einzurichten, sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow.

    Im Unterschied zu einer Reihe von Ländern „sind wir keine Anhänger einer militärischen Expansion“. Lawrow betonte dabei, dass Moskau nicht danach strebe, „um einer Projektion der Kraft willen“ Stützpunkte im Ausland zu schaffen.

    Das Vorgehen des Westens, darunter auch der Nato, zur Verstärkung der militärischen Infrastruktur nahe den russischen Grenzen sowie die Verlegung von US-Raketenabwehrsystemen in Europa „rufen in Russland tiefe Sorgen hervor“.

    „Solche destruktiven Schritte, die das Prinzip der Integrität der Sicherheit unterminieren, führen zu einer weiteren Anspannung im euroatlantischen Raum, zur Vertiefung der Trennungslinien auf dem europäischen Kontinent“, erläuterte Lawrow.

    In diesem Kontext ergreift Russland ihm zufolge zumutbare Maßnahmen zur Erhöhung seiner Verteidigungsfähigkeit und zum Schutz der nationalen Interessen.

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    Tags:
    Militärstützpunkte, NATO, Sergej Lawrow, Russland