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22:41 19 Juli 2019
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    Russische Soldaten auf der KrimPatriotische Graffiti mit Krim-Halbinsel in Farben russischer Nationalflagge in Moskau

    „Terroristische Schläferzellen“ – Krim-Chef warnt vor Gefahren für Frieden

    © Sputnik / Igor Rudenko © AFP 2019 / Vasily Maximov
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    Die Sicherheitslage auf der Krim ist auch dank der Wachsamkeit der russischen Grenzsoldaten und Geheimdienstagenten äußerst stabil, dennoch kommt es immer wieder zu Provokationen von der ukrainischen Seite. Nun hat der Krim-Chef Sergej Aksjonow vor weiteren Gefahren für die Halbinsel gewarnt.

    Laut Aksjonow stellen terroristische „Schläferzellen“ auf der Krim eine ernstzunehmende Gefahr für den Frieden auf der Insel dar. Insgesamt nannte der Krim-Chef in einer gemeinsamen Sitzung der Antiterrorkommission und des Operativstabs der Krim mehrere Gefahrenbereiche.

    „Erstens ist dies die destruktive Arbeit von Aktivisten des Krimtataren- und des ukrainischen Nationalseparatismus sowie das Existieren von ‚Schläferzellen‘ internationaler Terrororganisationen“, erklärte der Krimpolitiker.

    Nach seinen Angaben wurde in diesem Jahr beispielsweise die Tätigkeit von mehreren Terrorzellen der verbotenen extremistischen Organisation „Hizb-ut-Tahrir“ gestoppt. Eine große Zahl an Schusswaffen, Munition und Sprengstoff sei beschlagnahmt worden.

    Außerdem würden auch ukrainische Geheimdienste weiterhin Pläne für Terror- und Sabotageakte auf dem Territorium der Halbinsel aufrechterhalten – vor allem an der Infrastruktur der Republik Krim.

    „Von der Gefährlichkeit dieser Pläne zeugen unter anderem der Anschlag auf die Gaspipeline in Aluschte sowie Versuche der Beschädigung von Stromtrassenmasten“, unterstrich Aksjonow.

    Als Antwort forderte der Politiker von den anwesenden Mitarbeitern der Sicherheitsstrukturen eine Erhöhung der Sicherheitsvorkehrungen rund um wichtige Objekte.

    Insgesamt gebe es 1.784 Infrastrukturobjekte und 424 öffentliche Orte mit größeren Menschenansammlungen, die zu einem Ziel für Anschläge werden könnten, darunter Verkehrs- und Heizungsobjekte sowie Anlagen der Trinkwasserversorgung und weitere.

    „Eine weitere Bedrohung ist die Durchführung von antirussischen Aktionen im Rahmen der sogenannten Reintegration der Krim und von Sewastopol seitens ukrainischer Geheimdienste. Einige (der ukrainischen Politiker – Anm.d.Red.) haben diesen hoffnungslosen und utopischen Traum immer noch nicht aufgegeben“, so Aksjonow.

    Unter diesen Aktionen könne es beispielsweise Versuche geben, die russische Politik zu deskreditieren oder auch zwischenethnische Spannungen zu provozieren, insbesondere zwischen der russisch- und der tatarisch-stämmigen Bevölkerung.

    Laut dem Krim-Chef könnte die Aktivität der „destruktiven Kräfte“ gerade im Vorfeld der näher rückenden russischen Präsidentenwahlen steigen.

    Nach dem Staatsstreich im Februar 2014 in Kiew war es auf der Krim und im Osten der Ukraine zu Massenprotesten gekommen.

    Die Behörden der Krim und von Sewastopol hatten am 16. März 2014 ein Referendum zur Frage der Wiedervereinigung mit Russland durchgeführt.

    Für den Russland-Beitritt stimmten 96,7 Prozent bzw. 95,6 Prozent der Bürger. Die Ukraine, die EU und die USA wollen die Ergebnisse des Referendums nicht anerkennen. Moskau hatte wiederholt betont, dass der Beitritt der Region in strikter Übereinstimmung mit den völkerrechtlichen Normen erfolgt war.

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    Tags:
    Gefahren, Sicherheitslage, Provokationen, Terrorgefahr, Sergej Aksjonow, Kiew, Russland, Krim