17:19 24 Oktober 2020
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    Russland wird bei seiner Verteidigungsplanung die Stationierung von Raketenabwehrsystemen in Japan berücksichtigen. Dies erklärte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Samstag.

    „Die Tatsache, dass ähnliche Systeme nun auch an den östlichen Grenzen Russlands entfaltet werden können, schafft eine neue Situation, die wir bei unserer Verteidigungsplanung natürlich nicht außer Acht lassen dürfen“, so Rjabkow.

    Darüber hinaus rief der Diplomat seine japanischen Kollegen dazu auf, abzuwägen, ob es tatsächlich in ihrem Interesse sei, „sich an der Verletzung des Vertrags über die Vernichtung aller Flugkörper mit mittlerer und kürzerer Reichweite und deren Produktionsverbot (INF-Vertrag) zu beteiligen“.

    Zuvor hatte die japanische Regierung angesichts der wiederholten Raketen- und Kernwaffentests aus Nordkorea die Stationierung von zwei US-amerikanischen Raketenabwehr-Komplexen Aegis Ashore auf dem Territorium des Landes gebilligt.

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    billigen, US-amerikanische Raketenabwehr-Komplexe Aegis Ashore, INF-Vertrag, Grenzen, Raketen langer, mittlerer und geringer Reichweite, Raketenabwehr, Stationierung, Japanische Regierung, Außenministerium Russlands, RIA Novosti, Sergej Rjabkow, USA, Japan, Russland