02:59 23 November 2019
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    Russischer Soldat in Syrien (Archiv)

    Trumps Worte über Erfolge der USA in Syrien sind unrealistisch – Sicherheitspolitiker

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    Politik
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    Die Behauptungen des amerikanischen Staatschefs Donald Trump über die Erfolge der USA in Syrien haben laut dem Mitglied des russischen Föderationsrates (Parlamentsoberhaus) Alexej Puschkow wenig gemein mit den Tatsachen und sind für die Durchsetzung politischer Ziele erforderlich.

     „Trumps Behauptung über die Erfolge der USA in Syrien hat nichts mit den Tatsachen gemein. Das ist eine ‚Nach-Wahrheit‘ – eine Pseudorealität, die für politische Ziele gebraucht wird“, schrieb Puschkow auf  Twitter.

    Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit dem März 2011 an. Russland hat seine Operation gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) auf Bitte des offiziellen Damaskus unternommen. Der russische Präsident hat am 11. Dezember dieses Jahres den Befehl erteilt, mit dem Abzug der russischen Truppengruppierung aus Syrien zu beginnen. Vor Militärs auf dem russischen Stützpunkt Hmeimim erklärte Putin, sie hätten ihre Aufgabe hervorragend erfüllt: Syrien sei als souveräner, unabhängiger Staat erhalten geblieben, im Lande seien Bedingungen für die politische Regelung unter Ägide der Uno geschaffen worden.

    Die von den USA geführte Koalition führt seit 2014 ihren Einsatz gegen den IS in Syrien, handelt dabei aber ohne eine Genehmigung der Behörden dieses Landes.

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    Tags:
    Donald Trump, Alexej Puschkow, Syrien, USA, Russland