14:13 24 Juni 2019
SNA Radio
    Protestaktion im Iran

    Massenproteste im Iran: Staatspräsident äußert sich zu Ursachen und Verantwortlichen

    © AFP 2019 / STR
    Politik
    Zum Kurzlink
    211388

    Laut dem iranischen Präsidenten, Hassan Rouhani, sind die jüngsten Massenproteste nicht nur auf interne Probleme des Landes, sondern auch auf Anstiftungen aus dem Ausland zurückzuführen. Dies meldeten die Nachrichtenagenturen „Mehr“ und „Fars“ am Montag.

    „Nicht alle Menschen auf der Straße sind solche, die von Ausländern geleitet werden: Es gibt solche, die im Zusammenhang mit ihren eigenen Gefühlen und Problemen protestieren“, zitierte die Nachrichtenagentur „Mehr“ den iranischen Staatschef. Die Situation müsse dazu genutzt werden, die impliziten Ursachen der Probleme zu finden, sagte er.

    Laut der Nachrichtenagentur „Fars“ verwies Rouhani darauf, dass einige Länder, darunter auch Saudi-Arabien, versucht hätten, „Unruhen im Iran zu provozieren“: „Die Saudis haben offen gesagt, dass sie Probleme in Teheran schaffen werden“, sagte er.

    Der Triumph des Iran, seine Erfolge und Fortschritte würden die Feinde des Iran aufbringen, betonte Rouhani.

    Seit Donnerstag finden in iranischen Großstädten, unter anderem in Teheran, Maschhad, Isfahan und Rascht, massenhafte Protestaktionen statt. Laut den iranischen Behörden waren in der Stadt Dorud vier Menschen bei derartigen Protesten umgekommen. Iranische Sicherheitskräfte hätten dabei nicht auf die Protestierenden geschossen, hieß es.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Explodiert der Nahe Osten? – Eine Region am Rande einer neuen Konfrontationsphase
    Zehn Tote im Iran – Washington begrüßt die Proteste
    Mehrere Tote bei Protesten im Iran – Medien
    USA und Israel treffen Geheimabkommen zu Iran - Medien
    Tags:
    Verantwortliche, Ursachen, Proteste, Hassan Rouhani, Iran, Saudi-Arabien