23:57 23 November 2020
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    Die Proteste in der Islamischen Republik sind Teil des „Stellvertreterkrieges“, den einige Länder gegen den Iran führen, berichtet die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den Sekretär des iranischen Nationalen Sicherheitsrates (SNSC) Ali Schamchani.

    Die USA, Großbritannien und Saudi-Arabien würden hinter den Massenunruhen stehen und die die Proteste beeinflussenden Kampagnen in den sozialen Netzwerken führen. Die Analyse beweise, 27 Prozent der neuen anti-iranischen Hashtags würden aus Saudi-Arabien stammen. Diese Einmischung aus dem Ausland sei darauf gerichtet, die Entwicklung des Irans zu hemmen. Die Proteste würden in einigen Tagen zum Erliegen kommen, so Schamchani.

    Seit dem 28. Dezember finden im Iran regierungskritische Proteste statt. Nach den jüngsten Angaben der Behörden sollen bisher bei den landesweiten Demonstrationen mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen sein. Der iranische Präsident Hassan Rouhani hatte erklärt, die jüngsten Massenproteste seien nicht nur auf interne Probleme des Landes, sondern auch auf Anstiftungen aus dem Ausland zurückzuführen.

     

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    Tags:
    Stellvertreterkrieg, Demonstranten, Demonstration, Proteste, Riad, London, Teheran, Iran, USA