10:12 13 Dezember 2018
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    Der russische Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in Syrien (Archivbild)

    Zwei Militärangehörige bei Beschuss von Luftwaffenbasis Hmeimim getötet

    © Sputnik / Maxim Blinow
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    Zwei Militärangehörige sind am 31. Dezember bei einem Beschuss des Luftwaffenstützpunktes Hmeimim ums Leben gekommen, teilte am Donnerstag das russische Verteidigungsministerium mit.

    Der Luftwaffenstützpunkt soll nach Einbruch der Dunkelheit unter Beschuss von Granatwerfern geraten sein. Zwei Militärs seien an Ort und Stelle ihren Verletzungen erlegen.

    Derzeit würden syrische Sicherheitsbehörden die beteiligte Terroristengruppe suchen. Nun soll das Gelände um die Basis herum stärker bewacht werden. 

    Das Verteidigungsamt dementierte diverse Berichte, wonach bei dem Zwischenfall Hubschrauber und Flugzeuge zerstört worden seien.

    Russland ist seit 2015 auf Bitte der syrischen Regierung an einer Anti-Terror-Operation in dem arabischen Land beteiligt. Der Löwenanteil der Infrastruktur der berüchtigten Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) wurde von der russischen Luftwaffe zerstört. Anfang Dezember 2017 erklärte das russische Militär den endgültigen Sieg über den IS in Syrien.

    Kurz danach besuchte Präsident Wladimir Putin den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in der nordwest-syrischen Provinz Latakia und ordnete den Rückzug eines Großteils der russischen Militärs aus Syrien an. Sowohl die Basis Hmeimim als auch die Marinebasis Tartus an der Mittelmeerküste sollen jedoch beibehalten werden.

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    Luftwaffenbasis, Luftwaffenstützpunkt, Beschuss, Hmeimim, Syrien