15:33 26 April 2018
SNA Radio
    Russlands Außenministerium

    Journalisten-Ausweisung aus Lettland: Moskau fordert Reaktion von OSZE

    © Sputnik / Natalya Seliverstova
    Politik
    Zum Kurzlink
    0 634

    Russland erwartet von dem OSZE-Beauftragten für Medienfreiheit, Harlem Désir, eine Reaktion auf die Ausweisung von zwei russischen Journalisten aus Lettland. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.

    „Als ein Vollmitglied der OSZE erwartet Russland von dem OSZE-Medienbeauftragten Harlem Désir als Reaktion auf die Ausweisung von zwei russischen Journalisten aus Lettland eine klare öffentliche Stellungnahme und bestimmte Schritte“, so die Erklärung. „Bei seinem jüngsten Besuch in Moskau hatte Désir mehrmals unterstrichen, dass das Prinzip der Gegenseitigkeit in solchen Fragen ein Weg sei, der zur Zerstörung des Informationsumfelds führe.“

    Sacharowa betonte auch, dass Désir jetzt eine Möglichkeit habe, seinen Verpflichtungen zur Regelung solcher Situationen nachzukommen.

    Zuvor war bekannt geworden, dass ein russisches Journalisten-Ehepaar (Anatoli Kurlajew, der für den TV-Sender TWZ tätig ist, und Olga Kurlajewa, Reporterin des TV-Senders „Rossija 24" – Anm. d. Red.) aus Lettland ausgewiesen worden war, weil es angeblich die nationale Sicherheit des Landes gefährdet hätte.

    Sacharowa nannte die Vorwürfe der lettischen Behörden gegenüber den beiden Journalisten absurd und rief internationale und Nichtregierungsorganisationen, die sich mit dem Schutz der Meinungsfreiheit befassen, dazu auf, das Vorgehen der lettischen Behörden zu beurteilen.

    Zum Thema:

    Sacharowa verspricht US-Medien „Überraschung“ des russischen Außenamtes
    „Schauspieler und Zuschauer“: Sacharowa zu Schlägerei im ukrainischen Parlament
    „Freeman wurde hereingelegt“: Sacharowa kommentiert Videobotschaft aus USA
    USA wollen Russlands diplomatische Objekte verkauft bekommen – Sacharowa
    Tags:
    Verpflichtungen, Ausweisung, OSZE, Maria Sacharowa, Russland, Lettland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren