15:54 18 Juni 2018
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    Ukrainischer Präsident Petro Poroschenko (Archivbild)

    Poroschenko nennt Kiews strategische Ziele für „ferne Zukunft“

    © AP Photo / Sergei Chuzavkov
    Politik
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    Die Aufnahme der Ukraine in die EU und die Nato bleibt laut Präsident Petro Poroschenko nach wie vor ein strategisches Ziel des Landes, auch wenn es aller Voraussicht nach in diesem Jahr nicht erreicht werden könne.

    Wie Poroschenko am Samstag in einem Beitrag für das ukrainische Magazin „Nowoje Wremja“ ausführte, ist der Beitritt jedoch offensichtlich nicht für 2018 bestimmt. 

    „Ich bin aber fest davon überzeugt, dass sie (diese Ziele – Anm. d. Red.) durchaus erfüllbar sind“, fügte er hinzu.

    ​Zuvor hatte der ukrainische Staatschef zugesagt, Volksbefragungen über den Beitritt der Ukraine zur EU und der Nato durchzuführen.    

    Ende September hatte der US-Sondergesandte für die Ukraine, Kurt Volker, erklärt, dass Kiew noch nicht bereit sei, der Nato beizutreten. Des Weiteren hatte der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am 29. August verkündet, die Ukraine habe weder etwas mit der Europäischen Union noch mit der Nato zu tun. Vergangenen Februar hatte Präsident Petro Poroschenko die Absicht bekräftigt, ein landesweites Referendum über den Nato-Beitritt durchzuführen sowie im Dezember 2015 die Nato-Mitgliedschaft als das Hauptanliegen Kiews bezeichnet.

     

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    Tags:
    EU, NATO, Jean-Claude Juncker, Kurt Volker, Petro Poroschenko, Ukraine
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