15:43 29 November 2020
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    In Südkorea haben Forscher die Neujahrsansprache des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong-un aus medizinischer Sicht analysiert und festgestellt, dass jener Gesundheitsprobleme habe. Dies berichten am Montag Medien in Seoul.

    So schreibt die Tageszeitung „Chocun“, Professor Cho Dong Uka von der Universität der südkoreanischen Provinz Chungcheongbuk-do habe bei der Analyse der Neujahrsansprache von Kim Jong-un festgestellt, dass die Vibration, die Geräusche und die Amplitude bei der Aussprache mancher Konsonanten vermuten lassen, dass er „eher Nierenprobleme als Herz- und Lungenprobleme“ habe.

    Der Wissenschaftler räumt dabei ein, dass eine derartige Analyse nicht als Basis für eine Diagnose dienen könne, ihre Ergebnisse würden jedoch erlauben, von einer schwachen Funktion der Nieren im Vergleich zu anderen Organen zu sprechen.

    Laut nicht bestätigten Informationen, so die südkoreanischen Medien, soll Kim Diabetiker sein und auch unter Hypertonie leiden. Im Jahr 2016 hätten ihn südkoreanische Geheimdienste gewogen und behauptet, dass er innerhalb von vier Jahren 40 Kilogramm zugenommen habe – von 90 auf 130 Kilogramm.

    Gesteigertes Interesse hinsichtlich der Gesundheit des nordkoreanischen Staatschefs offenbarte sich im Vorfeld des für Dienstag anberaumten Ministertreffens Süd- und Nordkoreas, bei dem es um die Verbesserung der bilateralen Beziehungen und um die Teilnahme nordkoreanischer Sportler an den Olympischen Winterspielen in Pyongyang im Februar gehen soll.

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    Tags:
    Stimme, Forscher, Gesundheit, Kim Jong Un, Nordkorea