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    Kurdische Selbstverteidigungseinheiten im syrischen Rakka

    Syrien: Washington will von Opposition kontrollierte Region anerkennen – Medien

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    Washington arbeitet aktuell an einer neuen Strategie in Bezug auf Damaskus, berichtet die Zeitung „Asharq al-Awsat“ unter Berufung auf einen hochrangigen westlichen Vertreter.

    Laut der Zeitung beabsichtigen die USA in absehbarer Zeit Schritte zu unternehmen, die auf die diplomatische Anerkennung einer Region im Norden Syriens abzielten. Diese Region habe eine Fläche von etwa 24.000 Quadratkilometern und sei damit dreimal größer als der Libanon. Außerdem soll das Gebiet unter der Kontrolle der Demokratischen Kräfte Syriens (DKS) stehen.

    Kurdische Kämpfer aus der von USA unterstützten SDF-Armee schauen in Richtung Rakka
    © AP Photo / Syrian Democratic Forces
    Wie das Blatt ferner berichtet, teilte der US-Verteidigungsminister James Mattis erst vor Kurzem mit, dass Washington militärische Instrukteure sowie US-Diplomaten in die von den DKS kontrollierten Gebiete in Syrien schicken werde.

    Ende Dezember hatten sich die Kurden in Nordsyrien mit der Unterstützung der von den USA angeführten internationalen Koalition für die Bildung der „Armee des Norden Syriens“ eingesetzt, die auch DKS-Einheiten einschließen solle. Das Hauptziel dieser Armee soll „der Schutz und die Sicherheitsgewährleistung der Grenze der föderalen Region im Norden Syriens“ sein.

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    Tags:
    Anerkennung, Instrukteure, Schutz, Unterstützung, Armee, James Mattis, USA, Syrien
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