20:43 18 Dezember 2018
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    Rssischer Mi-24-Hubschrauber patrouilliert über dem Luftstützpunkt Hmeimim in Syrien

    Nach Drohnenangriff in Syrien: Woher bekommen Terroristen moderne Kampftechnologien?

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    Russischer Militäreinsatz in Syrien (19)
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    Eine technische Untersuchung der abgefangenen Drohnen, mit denen die Terroristen den Luftstützpunkt Hmeimim und die Marinebasis Tartus in Syrien anzugreifen versucht hatten, hat ergeben, dass die besagten Fluggeräte aus einer Entfernung von rund 100 Kilometern attackieren können. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium am Montag mit.

    Der Einsatz von Kampfdrohnen durch die Terroristen zeuge davon, dass ihnen entsprechende Technologien übergeben worden seien, mit denen solche Kampfmittel in jedem anderen Land angewendet werden könnten, hieß es weiter.

    Laut dem Verteidigungsministerium war in der Nacht zum Samstag ein Terrorangriff mit unbemannten Fluggeräten auf die Militärobjekte in Hmeimim und Tartus verhindert worden.

    „Russische Militärfachleute analysieren derzeit die Konstruktion, den Funktionsinhalt und die selbst hergestellte Munition der abgefangenen Kampfdrohnen. Durch die Entschlüsselung der Daten der abgefangenen Drohnen ist deren Startort genau ermittelt worden“, so das Verteidigungsministerium.

    Der Behörde zufolge haben die Terroristen erstmals flugzeugartige Drohnen massiv eingesetzt, die aus mehr als 50 Kilometern Entfernung gestartet und anhand von GPS-Koordinaten gesteuert worden waren.

    „Die ingenieurtechnische Lösungen, die die Terroristen bei den Attacken auf die russischen Objekte in Syrien angewendet haben, können nur aus einem der Länder stammen, die über hohe technologische Möglichkeiten der Sattelitennavigation und der Fernsteuerung beim Abwurf von professionell gebauten selbstgemachten Sprengvorrichtungen nach vorgegebenen Koordinaten verfügen“, hieß es.

    Russische Fachleute sind jetzt dabei, Kanäle für die Lieferung von Technologien und Waffen an die Terroristen in Syrien zu ermitteln und den Typ und die Herkunft der Sprengstoffe festzustellen, mit denen die abgefangenen Drohnen bestückt waren.

    Das Verteidigungsministerium hat im sozialen Netzwerk VKontakte ein Foto der Drohnen veröffentlicht, die bei den Attacken auf den Luftstützpunkt Hmeimim und die Stadt Tartus abgefangen wurden.

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