03:10 20 August 2018
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    US-Präsident Donald Trump im seinen Golf-Klub (Archiv)

    Was Trumps „Schwäche“ zu Folge haben kann

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    Politik
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    Wegen der Schwäche von Donald Trump als Präsident werden auf der politischen Szene der USA immer mehr Emporkömmlinge erscheinen, die bei den Präsidentenwahlen 2020 kandidieren wollen, meint der Vizedekan der Fakultät für Weltpolitik der Hochschule für Wirtschaft, Andrej Susdaltsew.

    Nachdem Amerikas bekannteste Fernsehmoderatorin Oprah Winfrey am Sonntag bei der Golden-Globe-Verleihung eine flammende Rede gegen Diskriminierung und sexuelle Belästigung gehalten hat, spekulieren US-Medien, ob die Moderatorin als Präsidentschaftskandidatin gegen Trump antreten könnte. Winfreys Lebensgefährte Stedman Graham sagte nach der Preisverleihung zur „Los Angeles Times“: „Es hängt von den Menschen ab. Sie würde es definitiv machen.“ 

    „Trump bleibt ein sehr schwacher Präsident auf der globalen Szene. Das ganze politische System ähnelt einem Sieb, es ist gespalten, das Elektorat ist gespalten, was einige Möglichkeiten eröffnet“, sagt Susdaltsew gegenüber RIA Novosti. Was Winfrey betrifft, sagte der Experte, „sie sei die erste Schwalbe“. Trump werde jedoch seinen Funktionen als Präsident bis 2020 nachgehen. Zu einem Amtsenthebungsverfahren werde es nicht kommen. 

    „All diese Gespräche über Amtsenthebung sind eine pure Provokation“, so der Experte. „Trump wird natürlich bis zum Ende seiner Amtszeit Präsident bleiben, doch mit der zweiten Amtszeit wird er schon ernsthafte Probleme haben“. 

    Wie ein Sprecher des Weißen Hauses, Hogan Gidley, zuvor mitgeteilt hat, wird Trump bei den nächsten Präsidentenwahlen in drei Jahren erneut kandidieren. 

    US-Medien zufolge erwägt die 63-Jährige Winfrey bereits seit einigen Monaten ihre Kandidatur für die demokratische Partei. 

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    Tags:
    Schwäche, Präsidentenwahl, Oprah Winfrey, Donald Trump, USA
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