23:34 23 September 2018
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    Wahllokal in Russland (Symbolbild)

    Russische Botschaft warnt Washington vor Einmischung in Präsidentschaftswahlen

    © Sputnik / Ilya Pitalev
    Politik
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    Die Versuche Washingtons, Moskau vor dem Hintergrund der kommenden Präsidentschaftswahlen unter Druck zu setzen, sind unzulässig. Diese Erklärung veröffentlichte die russische Botschaft in den USA auf ihrer Facebook-Seite.

    „Wir wollen die ‘Hitzköpfe’ in den USA kaltstellen: die Forderungen nach Zulassung von wem auch immer zu den Wahlen in Russland und andere derartige Versuche, die russische Regierung unter Druck zu setzen, sind unzulässig und werden als eine direkte Einmischung in die inneren Angelegenheiten unseres Staates betrachtet“, heiß es in der Mitteilung der Botschaft.

    In der Erklärung wird zudem angegeben, dass bereits 15 Kandidaten, die an den kommenden Wahlen teilhaben wollen, die notwendigen Dokumente bei der Zentralen Wahlkommission eingereicht haben. Wegen verschiedener Diskrepanzen sollen sieben Wählergruppen, die zur Unterstützung von unabhängigen Kandidaten gebildet wurden, eine Absage erhalten haben.

    Die Vorwürfe seitens Washingtons, diese Absagen wären politisch motiviert, bezeichnete die Botschaft als absolut grundlos. „Dabei erfolgten diese Vorwürfe merkwürdigerweise zum gleichen Zeitpunkt wie die erneute Welle von Behauptungen über Russlands Einmischung in Wahlprozesse in anderen Ländern“, heißt es in der Erklärung weiter.

    Die Botschaft äußerte zugleich die Hoffnung, dass die US-Regierung russische Bürger, die in den USA leben oder sich aufhalten, nicht daran hindern werde, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

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    Tags:
    Zulassung, Wahlrecht, Absage, Einmischung, Bürger, Druck, Hindernis, Unterstützung, Kandidat, Warnung, Botschaft, Präsidentschaftswahlen 2018, Zentrale Wahlkommission (ZIK), USA, Russland