00:52 19 Januar 2018
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    Kreml zu „Putins asymmetrischem Angriff auf US-Demokratie“

    © RIA Novosti. Olga Golowko
    Politik
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    Die Besorgnisse der USA über Russlands angebliche Einmischung in die US-Wahlen schaden laut Kremlsprecher Dmitri Peskow nicht nur den bilateralen Beziehungen, sondern auch Washington selbst. Damit kommentierte er den jüngsten Bericht des US-Senats über eine mutmaßliche russische Einmischung in die bevorstehenden US-Wahlen.

    „Solche paranoischen Besorgnisse schaden nicht nur den bilateralen Beziehungen zwischen Russland und den USA. Sie schaden den USA selbst, denn wenn dies zu einer Zwangsidee wird, schafft dies keine komfortablen Bedingungen für eine normale gesellschaftliche Entwicklung und für ein normales Leben“, sagte Peskow gegenüber Journalisten.

    Er verwies darauf, dass Moskau solche Behauptungen, die unbegründet seien, bedauere.

    „Wir können nur unser Bedauern über diese anhaltende Kampagne äußern und nochmals daran erinnern, dass bis jetzt alle diese Besorgnisse und alle Vorwürfe einer Einmischung gegen unser Land keine Grundlage haben und absolut unbegründet sind“, so der Kremlsprecher.

    Zuvor hatte der Sender CNN berichtet, der US-Senat hätte einen Bericht unter dem Titel „Putins asymmetrischer Angriff auf die Demokratie in Russland und Europa: Auswirkungen für die nationale Sicherheit der USA“ („Putin's Asymmetrical Assault on Democracy in Russia and Europe: Implications for U.S. National Security“) veröffentlicht, in dem es heißt, dass Washington es nicht schaffen wird, sich vor einer Einmischung Russlands in die US-Halbzeitwahlen 2018 sowie in die US-Präsidentschaftswahl 2020 zu schützen. Dort heißt es auch, dass die USA unverzüglich handeln müssen, um sich vor „Operationen“ seitens Moskaus zu schützen.

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    Tags:
    Besorgnisse, Einmischung, Wahlen, Bericht, US-Senat, Kreml, Dmitri Peskow, USA, Russland