18:29 23 Januar 2018
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    Ein digitaler Tod (Symbolbild)

    US-Armee erstaunt über Ausmaß: „Terabyte des Todes“ steht vor der Tür

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    Das US-Verteidigungsministerium, das nach eigenen Angaben in den letzten Jahren zunehmend von Hackern angegriffen wird, wittert eine noch nie dagewesene Cyberattacke auf seine Netzwerke.

    Erst vor wenigen Jahren haben Angriffe von einem bis zwei Gigabyte (GB) als groß gegolten, teilte Generalleutnant Alan Lynn, IT-Sicherheitschef im Pentagon, am Donnerstag auf einer Konferenz in Arlington mit: „Gegenwärtig haben wir es aber schon mit 600-GB-Attacken auf unsere Internet-Basisstationen zu tun.“

    <<Kreml registriert täglich Tausende Hacker-Attacken aus dem Westen>>

    Er selbst sei erstaunt, wie heftig die jüngsten Angriffe gewesen seien, so der General. Das Pentagon mache sich auf eine Attacke von nie dagewesenem Ausmaß gegen seine Netzwerke gefasst, die insgesamt 3,2 Millionen Nutzer zählen.

    „Wir nennen das einen Terabyte des Todes“, sagte Lynn. „Der Terabyte des Todes steht schon vor der Tür.“ Wo und von wem dieser Mega-Angriff gestartet werden könnte, sagte der General nicht.

    Zuvor hatte die britische Denkfabrik Chatham House davor gewarnt, dass Hacker einen Atomwaffen-Einsatz provozieren könnten.

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    Hacker, Militär, Streitkräfte, Hackerangriff, US-Armee, US-Verteidigungsministerium, Pentagon, USA, Russland
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