11:29 19 Dezember 2018
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    Soldat der syrischen Regierungsarmee (Archivbild)

    Attacke auf Basis in Syrien: Russische Armee erklärt alle Angreifer für tot - VIDEO

    © AP Photo / Pavel Golovkin
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    Zwei Wochen nach dem Granatenangriff auf die russische Luftwaffenbasis Hmeimim in Syrien hat das russische Verteidigungsministerium alle Angreifer für tot erklärt.

    Der Luftwaffenstützpunkt Hmeimim war am 31. Dezember mit Granaten beschossen worden. Dabei waren nach amtlichen Angaben zwei Soldaten getötet worden. Das russische Verteidigungsministerium machte eine „hochmobile und gut bewaffnete Terror-Gruppe“ für den Angriff verantwortlich.

    Am heutigen Freitag teilte das Verteidigungsministerium mit, die Angreifer seien bei einer Razzia an der Grenze zur syrischen Provinz Idlib aufgespürt und durch einen präzisen Artillerieangriff eliminiert worden. Darüber hinaus seien in der Provinz Idlib eine Produktionsstätte und ein Lager von Drohnen aufgespürt und zerschlagen worden, hieß es. Dabei sei die hochpräzisie Munition vom Typ Krasnopol eingesetzt worden.

    Russland ist seit 2015 auf Bitte der syrischen Regierung an einer Anti-Terror-Operation in dem arabischen Land beteiligt. Der Löwenanteil der Infrastruktur der berüchtigten Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) wurde von der russischen Luftwaffe zerstört. Anfang Dezember 2017 erklärte das russische Militär den endgültigen Sieg über den IS in Syrien.

    Kurz danach besuchte Präsident Wladimir Putin den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in der nordwest-syrischen Provinz Latakia und ordnete den Rückzug eines Großteils der russischen Militärs aus Syrien an. Sowohl die Basis Hmeimim als auch die Marinebasis Tartus an der Mittelmeerküste sollen jedoch beibehalten werden.

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