06:49 17 Oktober 2018
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    Papstfeindliche Akte in Chile vor Franziskus‘ Visite

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    Kurz vor dem Besuch von Papst Franziskus in Chile haben Unbekannte mehrere Kirchen in Brand gesteckt, wie BBC mitteilte.

    Nach Angaben des britischen Senders wurden die Kirchengebäude mit Molotowcocktails beworfen.

    Vor den Kirchen seien Flugschriften mit Drohungen gegen den Papst verstreut worden, hieß es. Laut den Tätern solle der Pontifex selbst das nächste Opfer eines Feuers werden.

    Die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet nannte diese Zwischenfälle „sehr merkwürdig“. Sie betonte, dass man zur Meinungsäußerung friedliche Mittel nutzen sollte.

    Bei den Vorfällen sei niemand zu Schaden gekommen. Es habe bislang keine Festnahmen durch die Polizei gegeben.

    Der Zeitung „The Santiago Times“ zufolge hat es in der Nacht zum Freitag in der Nähe von drei Kirchen Explosionen gegeben. Unbekannte sollen selbsthergestellte Sprengsätze vor Ort gelegt haben. Die Gebäude seien unbedeutend beschädigt worden, hieß es.

    Wie auf einer der verstreuten religionsfeindlichen Flugschriften geschrieben stand, werde der Papst die nächste Bombe in seinem Talar finden.

    In Chile waren bereits früher derartige Zwischenfälle registriert worden. So hatte es im September vorigen Jahres Brandstiftungen in zwei katholischen Kirchen und einer protestantischen Kirche im Süden des Landes gegeben.

    Der Pontifex soll am Montag zu einem viertägigen Besuch nach Chile kommen.

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    Tags:
    Explosionen, Besuch, Bombe, BBC, Papst Franziskus, Chile