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17:41 15 Oktober 2019
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    US-Staatssekretär Rex Tillerson (l.) und Kanadas Premier Justin Trudeau vereinbaren Nordkorea-Konferenz in Vancouver (Archivbild)

    Lawrow: Idee von Nordkorea-Konferenz in Vancouver schädlich

    © Foto: State Department
    Politik
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    Russland betrachtet die Idee des US-Außenministeriums, ein Ministertreffen in Vancouver zu organisieren, um Fragen der Sicherheit auf der Korea-Halbinsel zu besprechen, als schädlich. Dies teilte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag bei der Jahrespressekonferenz zur diplomatischen Tätigkeit im Jahr 2017 mit.

    „Die Agenda läuft darauf hinaus, einen Mechanismus zur zusätzlichen Druckausübung auf Pjöngjang auszuarbeiten. Vor buchstäblich ein paar Wochen war eine weitere Resolution (des UN-Sicherheitsrats) angenommen worden, zwei Tage später wurde ein solches Treffen in Vancouver angekündigt“, erläuterte Lawrow.

    Er merkte dabei an, dass Vertreter von Russland und China nicht zu der Konferenz eingeladen worden seien.

    Laut Lawrow hatte das Außenministerium die US-Seite gefragt, wieso Russland und China nicht zu dem Treffen gerufen worden seien. Aus Washington verlautete daraufhin, dass Russland und China „diese Bemühungen im Großen und Ganzen unterstützen“ würden.

    "Das ist eine unverhüllte Lüge. Wir sagten direkt, dass wir diese Bemühungen und dieses Treffen schädlich finden“, so Lawrow.

    Die Konferenz soll vom 15. bis 17. Januar unter Leitung von US-Außenminister Rex Tillerson stattfinden. Das Treffen wird von den USA, Kanada und einigen anderen Ländern veranstaltet. Der Hauptpunkt der Tagesordnung sind die Sicherheit und die Stabilität auf der Korea-Halbinsel.

    Laut dem US-Außenministerium soll das Treffen „die internationale Solidarität gegen das gefährliche und ungesetzliche nukleare und ballistische Programm Nordkoreas vor Augen führen“.

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