12:39 20 Januar 2020
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    Das Pentagon ist über die Entwicklung einer mit einem 100-Megatonnen-Atomsprengkopf bestückten russischen Unterwasserdrohne besorgt, schreibt das Magazin „Defense News“.

    Es handelt sich um ein lenkbares Torpedo mit der Typenbezeichnung „Status-6“ (NATO-Code: „Kanyon“). Es hat eine Reichweite von bis zu 10.000 Kilometern und kann fast unbemerkt in einer Tiefe von bis zu 1.000 Metern mit einer Geschwindigkeit von rund 56 Knoten fahren.

    Nach Angaben der US-Aufklärung war das Atomtorpedo am 27. November 2016 erprobt worden. Die Drohne sei von Bord des U-Bootes „Sarow“ (ohne Atomsprengkopf) ausgesetzt worden. Derzeit erstellt das Pentagon einen Bericht, in dem Präsident Donald Trump unter anderem über die Entwicklung dieser Unterwasserdrohne informiert wird.

    Nach einer Beratung bei Präsident Wladimir Putin zu Problemen der Verteidigung im November 2015 waren Bilder von „Status-6“ in die Presse durchgesickert. Kremlsprecher Dmitri Peskow versprach Präventivmaßnahmen, um derartige Fälle künftig zu verhindern.

    Berechnungen von Experten zufolge kann bei der Detonation des Torpedos in Küstennähe eine bis zu 500 Metern hohe Tsunami-Welle entstehen, die auf einer Entfernung von bis zu 500 Kilometern alles überschwemmen würde. Zudem würden große Territorien radioaktiv verseucht.

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    Tags:
    Atomarsenal, Test, Aufklärung, Status-6, Wladimir Putin, USA, Russland