05:07 22 April 2018
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    US-Soldat mit Stinger-Luftabwehrrakete

    „Wegen Russland“: US-Armee macht ihre Fliegerfaust Stinger wieder scharf

    © AFP 2018 / USMC
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    Die US-Armee ruft die FIM-92 Stinger wieder auf den Plan. Nach fast 15 Jahren Pause sollen die amerikanischen Soldaten wieder den Umgang mit der berüchtigten schultergestützten Luftabwehrwaffe lernen. Schuld daran soll Russland haben.

    Die Stinger gibt es seit Ende der 1970er bei der amerikanischen Armee. Weil das US-Militär sich in den vergangenen Jahren auf Rebellen konzentriert habe, sei die Boden-Luft-Rakete in den Hintergrund gerückt, schreibt die Zeitung „Military Times“.

    Die Kurzstrecken-Flugabwehrwaffe sei wieder ins Unterrichtsprogramm aufgenommen worden, nachdem die Armee diese Ausbildungslücke identifiziert habe, sagte Oberstleutnant Aaron Felter, Ressortleiter der Flugabwehr-Ausbildung.

    Die Zeitung zitierte auch den Chef der Artillerieschule der US-Heeresflugabwehr, Randall McIntire, der den Bedarf an Stinger-Raketen auf eine „Transformation“ der russischen Streitkräfte zurückführte.

    Die ersten 50 Stinger-Instrukteure werden seit dem 10. Januar in Deutschland, im Joint Multinational Readiness Center in der Oberpfalz, ausgebildet. Die neuen Instrukteure sollen dann weitere US-Truppen in Europa schulen.

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    Luftabwehr, Waffen, Stinger, US. Army, Russland, USA