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    Niederlage der schwedischen Armee während Schlacht bei Poltawa im Rahmen des Russlandfeldzugs von Karl XII. (Gemälde von Alexander Kotzebue)

    Krieg mit Russland wäre das Ende des schwedischen Volkes – Ex-Botschafter

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    Die Annahme, Russland sei aggressiv und bedrohe andere Länder, ist ein Irrtum. Dies schreibt Schwedens ehemaliger Botschafter in Moskau, Sven Hirdman, in einem Gastbeitrag für die schwedische Zeitung „Vestmanlands Läns Tidning“. Der Diplomat ruft dazu auf, das Vertrauen zwischen der schwedischen und der russischen Gesellschaft zu fördern.

    Alle Behauptungen von der „russischen Gefahr“ bergen die Gefahr in sich selbst. Denn sie verändern, so der Ex-Diplomat, Russlands freundschaftliche Einstellung zu Schweden.

    Hirdman betont: Ein Krieg mit Russland hätte katastrophale Folgen für alle Seiten. Für das schwedische Volk würde so ein Krieg das sichere Ende bedeuten.

    Von einem etwaigen Boykott Russland im Zusammenhang mit der Ukraine warnt der ehemalige Botschafter ausdrücklich: Stockholm und alle Schweden überhaupt müssten alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um die Spannungen zwischen den „großen Mächten“ zu verringern – statt deren Zuspitzung zu begünstigen, indem man der US-Außenpolitik folge, mahnt Hirdman.

    Der Diplomat Sven Hirdman leitete die schwedische Botschaft in Russland von 1994 bis 2004.

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    Absage, vermeidbar, Vorbereitungen, Warnung, Ex-Botschafter, Appell, Zuspitzung, Krieg, Russophobie, Schweden, USA, Russland