22:00 17 Oktober 2018
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    Türkischer Präsident Recep Tayyip Erdogan (Archivbild)

    Erdogan: Bodenoffensive in Syrien begonnen

    © AFP 2018 / Adem Altan
    Politik
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    Laut dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat die zuvor angekündigte Militäroperation nahe dem syrischen, von Kurden besetzten Afrin "de facto" begonnen.

    Nach Afrin werde sich die türkische Armee mit Manbidsch befassen, so Erdogan in einer im türkischen Fernsehen ausgestrahlten Rede. Zuvor soll es bereits diversen Berichten zufolge zu Kampfhandlungen unweit der Stadt Afrin gekommen sein, bei denen angeblich mehrere türkische Militärangehörige und kurdische Kämpfer getötet worden sind.

    Am Mittwoch hatte der türkische Vizeregierungschef Bekir Bozdağ bekannt gegeben, dass Ankara Konsultationen mit Moskau und Washington führe, in denen es um einen möglichen Militäreinsatz gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Afrin gehe. Die Türkei stuft die kurdische Miliz als terroristische und mit der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verbundene Organisation ein.

    ​Am 13. Januar hatte der türkische Staatspräsident Erdogan mitgeteilt, die türkische Armee könne im Laufe von zwei Wochen einen Militäreinsatz in Manbidsch und Afrin einleiten.

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    Tags:
    Kampfhandlungen, Kurden, Krieg, YPG, kurdische Selbstverteidigungskräfte YPG, syrisch-kurdische Volksverteidigungseinheiten (YPG), Bekir Bozdağ, Recep Tayyip Erdogan, Afrin, Kurdistan, Syrien