14:12 14 November 2018
SNA Radio
    Kurdenmilizen YPG während Übungen in Derik (Archivbild)

    Türkische Luftangriffe bleiben nicht ohne Antwort – YPG-Pressesprecher

    © AFP 2018 / Delil Souleiman
    Politik
    Zum Kurzlink
    1310335

    Der Pressesprecher der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Afrin Rojahat Roj hat die Agentur RIA Novosti über die türkische Operation gegen Kurden in Nordsyrien informiert und der Türkei mit Gegenwehr gedroht.

    Die türkischen Kampfjets hätten 100 Ziele in der Nähe von Afrin bombardiert und Positionen der YPG beschossen. Bei den YPG gebe es keine Opfer. Türkische Militärs und Einheiten der Freien Syrischen Armee hätten in die Stadt Afrin aus dem Gebiet Bilbile eindringen wollen, die YPG-Einheiten hätten aber diesen Versuch abgewehrt. Die Zusammenstöße würden weiter andauern.

    Die YPG-Einheiten hätten keine Informationen über die Verluste der Freien Syrischen Armee und der türkischen Streitkräfte. Ihre Angriffe würden nicht ohne Antwort bleiben, so Roj.  

    Nach Angaben der Kurden nehmen an den Luftangriffen 56 türkische Kampfflugzeuge teil, dabei wurden sieben Zivilisten verletzt.

    Zuvor hatte der türkische Generalstab den Beginn der Operation „Olivenzweig“ gegen die kurdischen Milizen in der syrischen Stadt Afrin angekündigt.

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Ankara informiert ausländische Diplomaten über Operation in Afrin
    Moskau: US-Waffenlieferungen sind Auslöser für Erdogans Syrien-Einmarsch
    Türkische Offensive: Moskau trifft Maßnahmen zum Schutz russischer Soldaten in Afrin
    Tags:
    Streitkräfte, Zivilisten, Opfer, Luftangriffe, Operation, YPG, Afrin, Syrien, Türkei