10:39 27 November 2020
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    Die türkische Luftwaffe hat am Sonntag 45 Ziele der kurdischen Miliz YPG in der nordsyrischen Region Afrin getroffen. Das geht aus einer Mitteilung des türkischen Generalstabs hervor.

    Demnach handelt es sich um Unterstände, Waffendepots und Feuerstellungen. 

    Laut dem Generalstab sind 32 Kampfjets, die die Luftangriffe gegen die Kurden geflogen hatten, an ihre Standorte zurückgekehrt.  

    Die Türkei hatte am Samstag die Operation „Olivenzweig“ gegen die kurdischen Truppen im Nordwesten Syriens eingeleitet. Ankara betont, dass seine Handlungen ausschließlich gegen die Terroristen gerichtet seien. Nach Angaben des türkischen Generalstabs  nehmen daran insgesamt 72 Kampfjets teil. Es seien 153 Ziele getroffen worden. Am Sonntag  verkündete der türkische Premier Binali Yıldırım den Beginn einer Bodenoffensive in der von Kurden kontrollierten Stadt Afrin.

    Indes verurteilte Damaskus den türkischen Angriff auf Afrin als „Aggression“.

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    Tags:
    Luftangriffe, kurdische Selbstverteidigungskräfte YPG, Syrien, Türkei