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    Kurdischer Kämpfer bei der Stadt Afrin (Archivbild)

    Afrin: Kurden verdrängen Türken und FSA-Einheiten von strategisch wichtiger Anhöhe

    © AFP 2018 / George Ourfalian
    Politik
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    Die in Opposition zur Regierung in Damaskus stehende „Freie Syrische Armee“ (FSA) verlässt die von ihr eingenommene Anhöhe Burseya nordöstlich von Afrin, nachdem sie und die türkischen Truppen dort auf erbitterten Widerstand der kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG gestoßen waren. Dies teilte der TV-Sender CNN Türk mit.

    Wie der Sprecher des Militärbündnisses „Demokratische Kräfte Syriens“ (SDF) gegenüber der Agentur Firat sagte, haben die kurdischen Volksmilizen 40 türkische Soldaten und FSA-Söldner getötet. Es gebe mehr als 300 Verletzte, hieß es.

    Nach Angaben Ankaras gibt es jedoch weder Tote noch Verletzte auf der türkischen Seite.

    Die kurdischen Kämpfer nutzen die Anhöhe Burseya, die eine gute Aussicht auf die türkische Grenzstadt Kilis und die von der Opposition kontrollierte syrische Stadt Azaz bietet, für Raketen- und Artillerieattacken.

    Laut Medienberichten vom Montag hatten die türkischen Truppen und die FSA-Einheiten die Anhöhe Burseya im Rahmen der Operation „Olivenzweig“ eingenommen, die im Norden Syriens gegen die kurdischen Volksverteidigungskräfte YPG und die „Partei der Demokratischen Union“ (PYD) gestartet worden war.

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    Tags:
    Widerstand, Operation, Agentur Firat, Freie Syrische Armee (FSA), Syrischen Demokratischen Front (SDF), Kurdenpartei PYD, kurdische Selbstverteidigungskräfte YPG, Türkei, Syrien