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02:23 21 Juli 2019
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    Situation in Syrien (Archivbild)

    „Grobe Verleumdung“: Moskau reagiert auf neue Vorwürfe der USA zu C-Waffen-Einsatz

    © REUTERS / Bassam Khabieh
    Politik
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    Die Erklärungen von US-Außenminister Rex Tillerson über eine mögliche Verwicklung Russlands in den jüngsten Chemiewaffenangriff in Ostghuta sind laut dem russischen Vizeaußenminister Sergej Rjabkow unzulässig. Auf einer derartigen Grundlage könne Moskau nicht mit Washington arbeiten.

    Die Erklärungen von Tillerson sowie der Verzicht der USA auf die Zusammenarbeit mit Russland bei der Entwicklung eines gemeinsamen Mechanismus zur Ermittlung von Zwischenfällen mit dem Einsatz von C-Waffen in Syrien betrachtet Rjabkow als Fortsetzung der gegen Moskau gerichteten Eindämmungspolitik.

    „Das alles ist für uns absolut unzulässig“, sagte Rjabkow. „Auf dieser Grundlage können wir mit den USA nicht arbeiten.“ Moskau rufe Washington auf, Russland und der internationalen Gemeinschaft nicht mehr den eigenen Willen aufzuzwingen, ohne die Vorschläge und Ideen der anderen Seite zu berücksichtigen.

    Die Behauptung aus Washington, Moskau würde angeblich auf die Ermittlung von C-Waffeneinsätzen in Syrien verzichten, verurteilte Rjabkow als „hohle Überlegungen“ und „Gedöns“ von US-Beamten. Diese Anschuldigungen haben dem russischen Vizeaußenminister zufolge „nichts mit der Wirklichkeit zu tun“ und stellen gar „eine grobe Verleumdung“ dar.

    „Es genügt, den Resolutionsentwurf des UN-Sicherheitsrates zu lesen, den unser ständiger Vertreter gestern zur Erörterung vorgelegt hat, um sich davon zu überzeugen, dass eben Russland für eine vollständige und umfassende Ermittlung von Fällen des C-Waffen-Einsatzes in Syrien und woanders eintritt“, betonte der Minister.

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    Tags:
    C-Waffen-Angriff, Verleumdung, Resolutionsentwurf, Vorwürfe, Verzicht, Entwicklung, Anschuldigungen, Reaktion, Ermittlung, Zusammenarbeit, UN-Sicherheitsrat, Rex Tillerson, Sergej Rjabkow, Ghuta, Syrien, USA, Russland