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    Islamabad hat die jüngste US-Drohnenattacke im westpakistanischen Gebiet Kurram verurteilt, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung des pakistanischen Außenministeriums hervorgeht.

    Laut früheren Medienberichten hatte am Mittwoch ein vermutlich aus den USA stammendes unbemanntes Fluggerät einen Raketenschlag gegen eine Deckungsanlage von Terroristen nahe der pakistanisch-afghanischen Grenze geführt und zwei Tote gefordert. Die beiden seien der Mitgliedschaft in einer extremistischen Gruppierung verdächtigt worden, die sich zum Anschlag auf das Hotel „Intercontinental“ in Kabul am Samstag bekannt hatte. Nach jüngsten Angaben waren dabei 43 Menschen ums Leben gekommen.

    „Pakistan verurteilt die Attacke, die die Kräfte der Mission ‚Entschiedene Unterstützung‘ (zivile Nato-Mission in Afghanistan – Anm. d. Red.) am Mittwochmorgen unter Einsatz einer Drohne auf ein Flüchtlingscamp im Gebiet Kurram unternommen haben“, so das pakistanische Außenministerium.

    Islamabad hat die USA erneut darauf hingewiesen, dass es wichtig sei, „Aufklärungsangaben auszutauschen, die es ermöglichen sollen, angemessen gegen die Terroristen vorzugehen, die auf dem Territorium von Pakistan agieren.“

    „Einseitige Handlungen wie von heute laufen der Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern im Bereich der Bekämpfung des Terrorismus zuwider“, unterstreicht das pakistanische Außenamt.

    Das sei bereits der zweite solche Drohnenangriff der USA seit Jahresanfang gewesen, heißt es.

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    Tags:
    Attacke, Drohnenangriff, Mission, NATO, Außenministerium, Afghanistan, Pakistan