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11:12 19 September 2019
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    Soldaten der Freien Syrischen Armee in der Provinz Afrin

    Afrin: Kurden melden Gefangennahme von 16 türkischen Soldaten

    © REUTERS / Khalil Ashawi
    Politik
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    Kurdische Milizen haben laut eigenen Aussagen im Laufe der Kampfhandlungen im syrischen Afrin, wo die Streitkräfte der Türkei einen Einsatz gegen kurdische Formierungen durchführen, 16 türkische Soldaten gefangengenommen.

    „Die Kämpfe haben im Gebiet Jandairis stattgefunden. Die Milizen haben vier Personen verloren“, so der Sprecher des Stabs der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), Ahmed Shauqi, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti.

    Er verwies außerdem darauf, dass sich die Zahl der Angriffe durch die türkische Luftwaffe verringert habe.

    Am 20. Januar hatte der türkische Generalstab die Militäroperation „Olivenzweig" angekündigt. Sie ist gegen kurdische Einheiten in der syrischen Stadt Afrin gerichtet, die von den USA unterstützt und von der Türkei als terroristische Organisation eingestuft werden. Die türkischen Truppen werden dabei von der oppositionellen „Freien syrischen Armee" unterstützt.

    Damaskus verurteilte die türkischen Aktivitäten in Afrin entschieden. Afrin sei ein untrennbarer Teil Syriens, hieß es. Moskau rief in diesem Zusammenhang alle betroffenen Parteien zu Rückhalt und Respekt vor der territorialen Integrität Syriens auf.

    Der Generalstab der Türkei hatte zuvor gemeldet, dass die türkischen Streitkräfte bei ihrem Einsatz fünf Personen verloren hätten.

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    Tags:
    Gefangenschaft, Einsatz, Kurden, YPG, Afrin, Türkei, Syrien