01:07 20 Februar 2018
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    US-Präsident Donald Trump (Archiv)

    Trump will Ermittlungsbericht zu Russland-Affäre publik machen

    © AP Photo/ van Vucci
    Politik
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    US-Präsident Donald Trump will das vierseitige Dokument freigeben, das die Illegitimität der gegen ihn geführten Ermittlung beweisen kann. Dies berichtet „The Washington Post“. Der Bericht soll Gerüchte über eine angebliche Kooperation zwischen dem US-Staatschef und Russland während der Präsidentschaftswahlen 2016 widerlegen.

    Trumps Vorhaben geht der Zeitung zufolge jedoch mit der Meinung des US-Justizministeriums auseinander. Das Justizministerium halte es für „äußerst unvernünftig", das Dokument ohne eine offizielle Erörterung publik zu machen.

    Die Mitarbeiter des Geheimdienstausschusses im US-Repräsentantenhaus unter der Leitung von Devin Nunes sollen das Dokument verfasst haben, so das Blatt.

    Im Bericht soll eine Information enthalten sein, der zufolge sich das FBI auf politisch motivierte und bedenkliche Quellen verließ, als es seinen Antrag auf einen geheimen Überwachungsbefehl in einem frühen Stadium der Untersuchung begründete.

    Zuvor hatte sich das Weiße Haus im Hinblick auf das Geheimdokument für eine vollständige Transparenz ausgesprochen. Laut der Erklärung von 65 Kongressabgeordneten zeugt dies von einer groben Verletzung des Gesetzes über die Überwachung der Tätigkeit von ausländischen Geheimdiensten vonseiten des US-Justizministeriums und des FBI.

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    Tags:
    Antrag, Untersuchung, Überwachung, Geheimdienste, Gesetz, Transparenz, Geheimdokumente, Affäre, Ermittlung, Bericht, US-Präsidentschaftswahl 2016, FBI, US-Justizministerium, Donald Trump, Russland, USA