09:03 16 Juli 2018
SNA Radio
    Russlands Premierminister Dmitri Medwedew mit seinem belgischen Amtskollegen Charles Michel in Gorki bei Moskau

    Belgiens Premier versichert: EU gegen Verschärfung der Russland-Sanktionen

    © Sputnik / Alexander Astafjew
    Politik
    Zum Kurzlink
    4622

    Während der heute veröffentlichte „Kreml-Bericht“ der USA als Basis für weitere antirussische Sanktionen dienen könnte, will die Europäische Union die Strafmaßnahmen gegen Russland nicht erweitern. Wie der belgische Premier Charles Michel beim Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew äußerte, hat die EU das bereits entschieden.

    „Ich möchte betonen, dass die EU die Entscheidung getroffen hat, die Sanktionsverschärfung gegen Russland nicht zu unterstützen“, sagte Michel auf einer Pressekonferenz in Moskau am Dienstag.

    Einige Differenzen zwischen Moskau und Brüssel bleiben jedoch dem Minister zufolge bestehen. Der Dialog sei der einzige Weg für deren Abbau, so Michel. 

    „Der Dialog ist sehr wichtig, um den Weg besser zu verstehen, den wir gehen sollen, um fruchtbare strategische Beziehungen zwischen der EU und Russland aufzubauen.“

    Zuvor hatte der belgische Parlamentsabgeordnete Filip Dewinter gesagt, dass es höchste Zeit sei, die Sanktionen gegen Moskau abzuschaffen. 

     

    Zum Thema:

    „Schade“: Putin zu seiner Nichterwähnung im Kreml-Bericht der USA
    210 Menschen betroffen: US-Finanzministerium macht „Kreml-Bericht“ publik
    Trump will Dialog mit Russland – Kreml reagiert
    Amerika geht mit „Kreml-Bericht“ nach Europa
    Tags:
    Verschärfung, Treffen, Sanktionen, Dmitri Medwedew, Charles Michel, USA, Russland, Belgien
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren