21:15 21 Juli 2018
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    Ein Langstreckenbomber vom Typ Tu-160 feuert einen Ch-101-Marschflugkörper ab

    Schoigu zieht Fazit von Syrien-Einsatz: So viele Marschflugkörper erreichten ihr Ziel

    © Sputnik / Verteidigungsministerium Russlands
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    Russische strategische Langstreckenbomber der Typen Tu-160 und Tu-95MS haben während ihres zweijährigen Einsatzes in Syrien 66 Marschflugkörper auf Terroristen-Ziele abgefeuert. Das sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Dienstag auf einer Konferenz, die dem Fazit des russischen Militäreinsatzes in Syrien gewidmet war.

    „Während der Militäroperation haben russische Kampfjets insgesamt 34.561 Luftangriffe geflogen… Strategische Bomber der Typen Tu-160 und Tu-95MS haben 66 Marschflugkörper abgeworfen, wobei jeder davon das angegebene Ziel erreicht hat“, so Schoigu.

    Zudem hob er die hohe Effizienz von Langstreckenbombern des Typs Tu-22M3 und von taktischen Bombern Su-24M, Su-34 und Su-35S hervor. 

    „Ihre neuesten Komplexe zur Zielführung haben es ermöglicht, Objekte der Terroristen gezielt zu treffen“, betonte der Minister.  

    Darüber hinaus soll Schoigu auf die wichtige Rolle der russischen Kriegsmarine verwiesen haben. Seit Beginn des Syrien-Einsatzes im September 2015 hatten Schiffsverbände ihm zufolge insgesamt 171 Gefechtsfahrten unternommen. Kriegsschiffe und U-Boote sollen insgesamt 100 Hochpräzisionsschläge mit Marschflugkörpern „Kalibr“ ausgeführt haben.    

    Am 11. Dezember 2017 hatte Präsident Wladimir Putin bei seinem Besuch auf dem Luftstützpunkt Hmeimim in Syrien angeordnet, den Abzug der russischen Truppen aus dem Land zu starten.

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    Tags:
    Langstreckenbomber Tu-95MS, Tu-160, Su-35S, Su-34, Su-24M, Tu-22M3, Luftstützpunkt Hmeimim, Wladimir Putin, Sergej Schoigu, Russland, Syrien
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