13:03 29 November 2020
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    Russischer Su-25-Kampfjet in Idlib abgeschossen (17)
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    Nach dem Abschuss des russischen Su-25-Kampfjets in Nord-Syrien und einem russischen Vergeltungsschlag hat die syrische Armee nach Angaben eines russischen Parlamentariers eine Spezialeinheit in die Gegend entsandt.

    Das Ziel sei es, die Reste des Flugabwehrsystems zu finden, mit dem der Jet vom  Himmel geholt worden sei, teilte der Abgeordnete Viktor Wodolazki von der russischen Regierungspartei „Geeintes Russland“ in einem Sputnik-Gespräch mit.

    „Wenn Bauteile dieses Fla-Systems entdeckt werden sollen, dann könnte man an der Markierung die Herkunft der Waffe erkennen“. Wenn das klappe, „werden wir schon in den nächsten Tagen wissen, in welcher Fabrik die Waffe gebaut wurde und wie sie in die Region kam“, so der Abgeordnete unter Berufung auf eigene Informanten. Demnach gibt die russische Luftwaffe der syrischen Spezialeinheit Deckung.

    Schultergestützte Flugabwehrrakete

    Die Su-25 war am Samstagnachmittag kurz vor dem Einflug in die Deeskalationszone Idlib abgeschossen worden. Nach Erkenntnissen des russischen Verteidigungsministeriums war eine Rakete von einem von der Terrormiliz al-Nusra-Front kontrollierten Gebiet aus abgefeuert worden.

    Der Pilot rettete sich zwar mit dem Schleudersitz, wurde jedoch auf dem Boden bei einem Schusswechsel mit Angreifern getötet. Kurz danach bekannte sich die al-Nusra-Front zu der Tat. Am selben Tag griff das russische Militär die Gegend massiv mit Präzisionswaffen an und tötete nach eigenen Angaben mindestens 30 Terrorkämpfer.

    Russischer Vergeltungsschlag: VIDEO vom Bombardement auf Terroristen veröffentlicht >>

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurde die Su-25 mit einer schultergestützten Flugabwehrrakete vom Himmel geholt. Solche Waffen kamen in dem seit 2011 andauernden Syrien-Krieg bisher kaum zum Einsatz.

    Der russische Sicherheitspolitiker Franz Klinzewitsch schloss nicht aus, dass die USA solche Waffen an die Rebellen geliefert haben könnten. Das Pentagon bestritt dies.

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