17:27 19 August 2018
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    Eine Gedenkaktion für den in Syrien abgeschossenen Kampfpiloten Roman Filipov auf der Krim

    „Ein wahrer Soldat“: Was Leser über Tod des Su-25-Piloten in Syrien sagen

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    Russischer Su-25-Kampfjet in Idlib abgeschossen (17)
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    „Das ist für die Jungs!“ – das sollen die letzten Worte des russischen Kampfpiloten Roman Filipow gewesen sein, bevor er, von Terrorkämpfern umzingelt, sich in die Luft sprengte. Über den Abschuss der russischen Su-25 am vergangenen Samstag in Syrien berichteten fast alle großen westlichen Medien. An Leser-Kommentaren hat es sicher nicht gefehlt.

    Allein der Artikel der britischen „Daily Mail“ wurde mehr als 2000 Mal kommentiert. In den Kommentaren, die auf die meisten „Likes“ kamen“, wurde der ums Leben gekommene russische Pilot für seine Tapferkeit gelobt.

    „Ein mutiger Mann im Vergleich zu den Ratten, gegen die er kämpfte“, schrieb SunlundMakesMeBarf unter dem „Daily Mail“-Beitrag.

    „Ruhe in Frieden, Kumpel. Ein tapferer Mann und ein wahrer Soldat. Ich wette, dass er in Russland geehrt wird, anstatt in der Presse kritisiert und verurteilt zu werden, wie es bei uns der Fall gewesen wäre“, so der Nutzer Sandman.

    Manche Leser erinnerten an die Geschichte Russlands und zogen dabei Parallelen: „Die Russen haben den Charakter ihrer Großväter bewahrt, die den Zweiten Weltkrieg überstanden haben. Harte Kerle. Könnt ihr euch vorstellen, dass die moderne Generation von ‚Sensibelchen‘, die im Westen heranwächst, ihnen etwas entgegensetzen kann?“, fragt sich der Leser talibahser.

    „Die zivilisierte Welt muss zu seinen Ehren anstoßen! Gute Arbeit, du hast das ganze Land und die ganze Welt auf dich stolz gemacht. Genau wie deine Großväter im Krieg“, so Nix Rexna.

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    Andere Nutzer fragen sich wiederum, wie tragbare Luftabwehrraketen, die zum Abschießen eines Kampfjets fähig sind, bei den Terroristen landen konnten. Der Leser Lukas brachte seine Besorgtheit zum Ausdruck: „Wie sind sie (die Terroristen – Anm. d. Red.) an die Raketen gekommen? Das ist das Unheimlichste an dieser Geschichte. Sie können also zu Passagierflugzeugen übergehen. Und wir sind nur damit beschäftigt, Assad zu beschuldigen.“

    „Ich frage mich, ob es Obama war, der diese tragbaren Luftabwehrsysteme geliefert hat“, so der Nutzer PeterM_Williams.

    Auch in den deutschsprachigen Medien gab es nicht wenige Reaktionen auf die Meldung. So zollte der Nutzer Hans Neumann bei Focus Online dem verstorbenen Kampfpiloten seinen Respekt: „Der russische Offizier hat sich gegen eine Vielzahl von Feinden behauptet. Für mich ist er ebenfalls ein Held. Und die Länder, die diesen ‚Rebellen‘, die nichts anderes als Islamisten sind, diese Waffen liefern, sind schuld an seinem Tod.“

    „Ein Kämpfer bis zum letzten Atemzug und ein wahrer Russe – RIP. Hoffentlich hat er vorher noch recht viele von diesen Radikalen erwischt“, lautete einer der Kommentare unter dem entsprechenden Krone-Artikel.

    „Ich möchte mir gar nicht vorstellen, als gegnerischer Soldat in die Hände dieser Leute zu fallen. Er hatte keine Wahl. Ruhe in Frieden, tapferer Pilot“, so der Nutzer skywriter.

    Negative Reaktionen hat es auch gegeben: Manche Leser kritisierten Militäreinsätze dieser Art in Syrien, weil diese zu zahlreichen Opfern unter der Zivilbevölkerung führen würden.

    Am vergangenen Samstag war ein russischer Kampfjet des Typs Su-25 über der syrischen Provinz Idlib abgeschossen worden. Nach Erkenntnissen des russischen Verteidigungsministeriums war eine Rakete von einem von der Terrormiliz al-Nusra-Front kontrollierten Gebiet aus abgefeuert worden.

    Der 33-jährige Pilot Roman Filipow konnte sich zunächst noch mit dem Fallschirm retten. Am Boden soll er sich einen Schusswechsel mit den Islamisten geliefert und einige von ihnen sogar verletzt haben. Als Filipow erkannte, dass seine Lage hoffnungslos war, zündete er eine Handgranate. Dem erfahrenen Kampfpilot wurde posthum der höchste Ehrentitel „Held der Russischen Föderation“ verliehen.

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    Kampfpilot, Handgranate, Held, Fallschirm, Terrorist, Luftabwehr, Abschuss, Su-25, Idlib, Syrien, Russland
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