00:26 25 Januar 2020
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    Die bewaffneten Proregierungstruppen in Syrien haben nach Angaben der von den USA angeführten Anti-IS-Koalition einen Stab der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) attackiert, in dem sich auch amerikanische Berater befunden haben sollen. Als Antwort darauf wurde Reuters zufolge ein Gegenschlag gegen syrische Militärs unternommen.

    „Die syrischen Proregierungskräfte haben am 7. Februar eine nicht provozierte Attacke auf den Stab der Syrischen Demokratischen Kräfte initiiert“, heißt es in der offiziellen Mitteilung. Die Attacke soll in acht Kilometer Entfernung östlich von der vereinbarten Waffenruhelinie am Euphrat verübt worden sein.

    „Zur Verteidigung der Koalitions- und Partnerkräfte hat die Koalition die attackierenden Kräfte angegriffen, um einen Aggressionsakt gegenüber Partnern, die sich am Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) beteiligen, abzuwehren.“

    Laut dem TV-Sender ABC wurden circa 100 Kämpfer der syrischen Proregierungskräfte getötet. Reuters spricht von mehr als 100 Opfern.

    Der Vizechef des Verteidigungsausschusses im Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus) Franz Klinzewitsch kommentierte den jüngsten US-Angriff so:

    „Das Vorgehen der US-Koalition entspricht keinen Rechtsnormen, außer jedem Zweifel ist es eine Aggression.“

    Ihm zufolge „haben die Amerikaner bisher so offen nicht in Syrien agiert — das ist präzedenzlos“.

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    Tags:
    US-Koalition, Attacke, Terrormiliz Daesh, Euphrat, Syrien