SNA Radio
    Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2018 in Südkorea

    Diplomatischer Skandal bei Olympia: Iraner beleidigt von Organisatoren

    © Sputnik / Alexej Filippow
    Politik
    Zum Kurzlink
    11772
    Abonnieren

    Die iranischen Sportler in Pyeongchang fühlen sich gekränkt, nachdem die Organisatoren der Olympischen Winterspiele den Teilnehmern der Spiele Smartphones Samsung Galaxy Note 8 geschenkt hatten, sie dabei aber unberücksichtigt ließen. Das berichtet die Zeitung „Business Insider“. Demnach bestellte Teheran sogar den südkoreanischen Botschafter ein.

    Die Samsung-Handys haben alle Sportler geschenkt bekommen, außer den Teilnehmern aus Nordkorea und dem Iran. Der Grund dafür sind die gegen diese Länder verhängten internationalen Sanktionen

    Teheran kritisierte diesen Schritt als „unethisch“ und drohte der Firma Samsung mit ernsthaften Konsequenzen für die bilateralen Handelsbeziehungen. Der iranische Außenminister Dschawad Sarif forderte, dass Südkorea sich für den Vorfall entschuldige und die Entscheidung rückgängig mache, ansonsten werde der Iran auf alle Produkte von Samsung verzichten. 

    Im Ergebnis entschied das Internationale Olympische Komitee, dass alle Sportler ohne Ausnahme solche Smartphones bekommen sollen. 

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Historiker: Olympische Spiele längst kein Friedensprojekt mehr – sondern Kampfarena
    Deutschland würde ohne Russen Olympische Spiele 2018 gewinnen
    CAS weist Klage von 13 Russen auf Olympia-Teilnahme ab
    Kurz vor Olympia: Militärparade findet in Pjöngjang statt - FOTOs & VIDEOs
    Olympia-Hackerangriffe: Westliche Medien planen Vorwürfe gegen Russland – Moskau
    Tags:
    Benachteiligung, Smartphones, Geschenk, Skandal, Sanktionen, Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang, Samsung, Mohammed Dschawad Sarif, Südkorea, Iran, Nordkorea