07:45 26 Januar 2020
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    Splitter einer unbekannten Munition sind nach dem israelischen Luftangriff auf Syrien in der Provinz Irbid im Nordwesten Jordaniens niedergegangen. Dies teilten die lokalen Sicherheitsbehörden am Samstag mit.

    Die Splitter seien in der Nähe der Ortschaft Malka niedergefallen und würden von den zuständigen Behörden untersucht, hieß es. Ihre Herkunft sei vorerst unklar.    

    Der Militärexperte Fayez al-Duwairi mutmaßte in einem Gespräch mit Sputnik, dass in Jordanien eine der Abwehrraketen eingeschlagen sei, die die syrische Luftverteidigung auf die israelischen Kampfjets abgefeuert habe. „Der militärische Gegenstand, das im Dorf  Malka im Norden Jordaniens niedergegangen ist, ist nichts anderes als eine der syrischen Raketen SA-5 (vom Langstrecken-Luftabwehrsystem S-200), die vom Kurs abgekommen war und im Norden Jordaniens niederfiel“, so der Experte. 

    Am Samstagvormittag hatte die israelische Luftwaffe unter anderem einen Militärstützpunkt in Syrien angegriffen. Von dort aus soll zuvor eine Drohne Richtung Israel gestartet worden sein. Die syrische Luftabwehr hat laut der staatlichen Nachrichtenagentur SANA mehrere israelische Kampfjets angeschossen. Das israelische Militär informierte seinerseits, dass eine der an dem Luftangriff in Syrien beteiligten F-16 im Norden Israels abgestürzt sei. Die beiden Kampfpiloten hatten sich katapultiert, einer von ihnen befinde sich in schwerem Zustand in einem israelischen Lazarett. Zur genauen Ursache des Absturzes machte die israelische Seite keine Angaben.

     

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    Tags:
    Luftabwehrsysteme, Erklärung, Militärstützpunkt, Drohne, Verteidigung, Absturz, Luftangriff, Sicherheit, Armee, F-16, Zwischenfall, Militärbehörden, Agentur SANA, Tel-Aviv, Jordanien, Israel, Syrien