02:03 23 April 2018
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    Rebellen in Syrien (Archibbild)

    US-Geheimdienst gesteht: Rebellen nicht mehr zu Sturz Assads fähig

    © AFP 2018 / Abdulmonam Eassa
    Politik
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    Nach sieben Jahren Krieg sieht der US-Geheimdienstdirektor Dan Coats die syrischen Rebellen nicht mehr in der Lage, den Staatspräsidenten Baschar al-Assad zu entmachten. Nach Einschätzung des obersten Geheimdienstlers der USA haben die bewaffneten Regierungsgegner in Syrien jedoch noch immer genug Kriegspotenzial.

    „Die syrische Opposition, deren Aufstand seit sieben Jahren andauert, ist offenbar nichtz mehr in der Lage, Präsident Baschar al-Assad zu stürzen oder den wachsenden militärischen Rückstand (hinter der Regierungsarmee – Red.) aufzuholen“, heißt es in einem Bericht Coats, der vom Aufklärungsausschuss des US-Senats veröffentlicht wurde.

    Darin heißt ferner, dass die Rebellen genug Potenzial haben würden, um den Krieg zumindest in diesem Jahr weiter zu führen.

    Der Krieg in Syrien war 2011 ausgebrochen. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad standenn die islamistischen Terrormilizen Daesh, die al-Nusra-Front und andere, auch vom Westen unterstützte Rebellen gegenüber.

    Im Dezember 2017 erklärte der russische Präsident Wladimir Putin, Syrien sei von den IS-Terroristen komplett geräumt worden. Russland hatte 2015 auf Bitte der syrischen Regierung mit einer Anti-Terror-Operation in dem arabischen Land begonnen. Der Löwenanteil der Infrastruktur der Terroristen wurde von der russischen Luftwaffe und durch seegestützte Raketen zerstört.

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    Tags:
    Dan Coats, Baschar al-Assad, Syrien, USA