19:39 23 Februar 2018
SNA Radio
    Ukrainian Foreign Minister Pavlo Klimkin talks with journalists as he leaves the European Commission headquarters in Brussels on Monday May 18, 2015.

    Kiew spricht von eigenem „Beitrag“ zum Kampf gegen IS

    © AP Photo/ Geert Vanden Wijngaert
    Politik
    Zum Kurzlink
    1573

    Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin hat bei einer Sitzung der Mitgliedsstaaten der internationalen Koalition gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) von einem Beitrag der Ukraine zum Kampf gegen den Terror gesprochen.

    Dieser „Beitrag“ besteht laut Klimkin darin, dass Kiew die „Werte und Prinzipien der Koalition“ sowie ihre strategischen Ziele im Kampf gegen den Terror in all seinen Formen „völlig teile“.

    „Die Ukraine leistet weiterhin ihren Beitrag zum Kampf gegen den IS, indem sie sich unter anderem aktiv an der Tätigkeit der Arbeitsgruppe zur Bekämpfung des Terrors beteiligt“, zitiert der Pressedienst des ukrainischen Außenministeriums Klimkin.

    Dafür, dass Kiew beim Anti-Terror-Kampf nicht effektiver mitwirken könne, macht der ukrainische Chefdiplomat Russland verantwortlich. Wegen der „russischen Aggression“ sei der Beitrag etwas bescheidener, als er sein könnte, schrieb Klimkin auf Twitter.

    Es ist allerdings nicht ganz klar, von welchem Kampf der Minister spricht: Die ukrainische Armee nimmt an keiner Operation gegen den IS teil. Zudem hatten Medien zuvor berichtet, dass ein Extremisten-Netzwerk, die der Finanzierung und Bewaffnung von IS-Kämpfern verdächtigt wird, Waffen in der Ukraine gekauft haben soll.

    Tags:
    Kampf, Islamischer Staat, Kiew, Ukraine
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren