11:58 21 August 2018
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    Ausschreitungen auf Maidan (Archibvild)

    „Nicht schießen! Wir sind welche von euch“: Was Kiew in puncto Maidan verschweigt

    © Sputnik / Andrej Stenin
    Politik
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    Filipp Prokudin
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    Unbekannte Scharfschützen haben am 20. Februar 2014 Menschen auf dem Kiewer Maidan-Platz beschossen – Demonstranten wie Polizeikräfte. Ausschreitungen und gewaltsamer Machtwechsel folgten. Heute steht die Spezialeinheit Berkut vor Gericht. Den Einsatzkräften wird vorgeworfen, damals geschossen zu haben. Ein Bericht von Anwälten und Augenzeugen.

    Die junge Dichterin Jewgenia Biltschenko war eine der ersten auf dem Maidan. Vom ersten bis zum letzten Tag war sie beim Protest dabei – von bedingungsloser Zustimmung und Begeisterung bis völliger Fassungslosigkeit: Schrittweise änderte sich Jewgenias Einstellung gegenüber dem, was um sie herum passierte. Was sich damals noch änderte, war die Zusammensetzung der Protestierenden auf dem Maidan.

    „Wer war alles mit dabei? Studenten. Nicht in der Mehrheit, aber sie gab es. Das war am Anfang, im November-Dezember. Im Januar tauchten die Prolls auf. Irgendwelche Typen mit Ketten“, erzählt Jewgenia. „Was bezeichnend war: Ich hatte einen Rucksack mit dem Aufnäher ‚I love Russia‘. Bis Januar hatte das niemanden gestört. Was ist schon dabei – da ist halt jemand, der Russland liebt und auf dem Maidan ist. Ab Januar fielen mir aber diese bissigen, komischen Blicke auf. Nicht, dass jemand meine Hilfe ausgeschlagen hätte. Wer will es sich schon mit einem Menschen verscherzen, der Essen ausgibt. Aber Abneigung war deutlich zu spüren.“

    Damals, im Januar ging Jewgenia mit einer Freundin ins Kiewer Rathaus, das bereits von den Maidan-Rebellen besetzt worden war. Eine Fotoreportage wollten die jungen Frauen machen, über die hellauf begeisterten friedlichen Demonstranten.

    „Alles lief wie immer, um uns herum waren Gesichter, die wir gewohnt waren. In einem der Gänge versperrte man uns aber den Weg: ‚Halt, ihr dürft nicht weiter!‘ – ‚Warum nicht?‘ – ‚Darum nicht‘. Das hat mich sehr gewundert damals.“

    Anfangs, da hätten die Demonstranten die Radikalen und die Politaktivisten noch gemieden, dann aber sei alles durcheinandergeraten. Nur sei es damals im Januar noch nicht zu sehen gewesen, dass die Fronten sich verhärten, erinnert sich Jewgenia.

    „Da ist die Geschichte eines Studenten, die fast schon melodramatisch anmutet: Er hatte einen verletzten Berkut-Polizisten verbunden. Als der wieder zu sich kam, fragte er erstmal ‚Brüderchen, was ist hier nur los?‘ Dann wurden die Studenten auseinandergetrieben, die Zusammenstöße nahmen zu“, sagt Jewgenia.

    Dass die ukrainische Polizei die Demonstranten am 30. November auseinandergetrieben hatte, beschrieben ukrainische Medien als „Erschlagen von Kindern“.

    „Haut ab von hier. Hier wird’s richtig schlimm.“

    Am 19. Februar, dem Tag vor dem blutigen Höhepunkt des Maidan-Dramas, fing das Kiewer Gewerkschaftshaus Feuer, wo sich der Stab der Demonstranten befand. Sie beschuldigten sogleich die Einsatzkräfte, das Haus in Brand gesteckt zu haben, angeblich um die Protestierenden auf diese Weise aus dem Gebäude zu treiben. Laut den Unterlagen des ukrainischen Katastrophenschutzes aber waren es gerade die Kämpfer der selbsternannten Maidan-Verteidigung, die die Löschfahrzeuge der Feuerwehr daran hinderten, an das lodernde Haus heranzufahren.

    „Eine Stunde vor dem Brand tauchte Vitali Klitschko, der heutige Bürgermeister von Kiew, in dem Gewerkschaftshaus auf. Er rief uns kumpelhaft zu: ‚Mädels, haut ab von hier. Hier wird’s gleich richtig schlimm.‘ Woher wusste er, dass in dem Haus in einer Stunde die Hölle los sein wird?“ wundert sich Jewgenia.

    Eine Studentin, die mit Jewgenia zusammen auf den Maidan gekommen war, sich dann aber dem Rechten Sektor angeschlossen hatte, vertraute ihr am 20. Februar an, dass die Demonstranten Schusswaffen hätten. „Sie sagte das mit triumphierendem Unterton, als ob etwas Großes anstünde“, erinnert sich Jewgenia.

    Bald trat die Ernüchterung ein, als die Maidan-Aktivisten, die dort auf dem Platz monatelang ausgeharrt hatten, vertrieben wurden. Die berühmte Aktivistin Maria Berlinskaja schrieb damals im Internet: „Auf dem Maidan teilen Diejenigen die Macht unter sich auf, die nie dort gewesen sind.“

    Viele Maidan-Teilnehmer sind daran innerlich zerbrochen. Sie haben gesehen, dass sie aufs Zynischste benutzt wurden. „Danach gab es nur zwei Wege: Entweder zum Anti-Maidan oder als Freiwilliger der Kiewer Truppen in die Ostukraine. In der Ukraine, die nach dem Maidan entstanden war, gab es für die Rebellen vom Maidan keinen Platz. „Unbewusst kriegen sie es auch selber mit. Sie verstehen, dass die Machthaber sie am liebsten entsorgen würden. Nicht alle können sich das eingestehen. Die Protestromantiker verhalten sich so, als würden sie den Tod geradezu herbeisehnen, wie Selbstmörder“, so Jewgenia.

    Vielen der Menschen, die gegen die Regierung Janukowitschs auf die Straße gegangen waren, war von vornherein die Opferrolle zugedacht. Die Drehbuchautoren dieses Spektakels mit dem Titel „Maidan“ hatten die Statisten und die Zuschauer nach allen Regeln der Kunst ausgesucht. Der erste Held der „Himmlischen Hundertschaften“ war Sergej Nigojan. Im Dezember tauchte ein Video mit ihm auf: „Ein junger Mann von biblischem Aussehen rezitiert einen ukrainischen Klassiker vor den Barrikaden auf dem Maidan. Ein Märtyrer. Fertig ist die Protestikone. Dass er ein Totgeweihter war, war klar. Im Januar wurde er erschossen, in der Gruschewski-Straße“, sagt Jewgenia.

    Einsatzkräfte mit Ketten attackiert

    Der Menschenrechtler Alexander Goroschinski schildert die Ereignisse von damals so, wie Juristen das so machen: ohne Annahmen, Vermutungen oder Emotionen – was zählt sind die Tatbestände.

    Am 29. November hatten die Kiewer Kommunalbetriebe angefangen, die Szene des Schauspiels (den Maidan-Platz) freizuräumen. Sie mussten einen Weihnachtsbaum dort aufstellen und zunächst einmal die dafür nötige Ausrüstung dort hinbringen. Die Einsatzkräfte von Berkut richteten eine Schneise für sie ein. Laut Zeugenaussagen und Polizeiberichten kamen in diesem Moment zwei Busse mit jungen, sportlichen Männern in der Sofijewskaja-Straße an (diese führt vom Nordwesten her direkt auf den Maidan). Sie bewarfen die Berkut-Kräfte mit Flaschen und brennenden Knüppeln. Auffällig ist auch, dass der Kiewer Rettungsdienst in jener Nacht hauptsächlich Polizeikräfte versorgen musste, wie aus Notruf-Aufnahmen hervorgeht.

    „Wie kann man den Umstand erklären, dass angebliche Studenten Polizeibeamte körperlich verletzen konnten, die durch schwere Ausrüstung geschützt waren? Das können doch nur eigens trainierte und vorbereitete Männer getan haben. Der Konflikt ist also provoziert worden“, sagt der Anwalt Goroschinski.

    Die Provokationen seien nach Zeitplan verlaufen. Kaum entspannte sich die Lage etwas, schlugen neue Konfliktherde auf, betont der Jurist: „Am 1. Dezember tauchen auf dem Maidan-Platz Radikale mit Ketten auf und schlagen auf die Polizei- und Sondereinsatzkräfte ein. In der Bankowaja-Straße wurden Polizisten mit einem Grader angefahren. Am 22. Januar wurde Sergej Nigojan getötet, am 18. Februar fielen Schüsse.“

    „Am 18. Februar stellen die ukrainischen Spezialkräfte ‚Alpha‘ und ‚Omega‘ fest, dass sich Scharfschützen auf dem Gebäude des Konservatoriums sowie den Hotels ‚Ukraina‘ und ‚Dnepr‘ befinden. Während die Einsatzkräfte unter dem Ansturm der Aufrührer weichen, werden sie heftig beschossen. Am 19. Februar kommt es in den Gebieten Lwiw und Iwano-Frankiwsk zu massivem Waffenraub aus den Beständen. Juri Luzenko, der künftige Generalstaatsanwalt, erklärte damals: ‚Jetzt haben wir was, womit wir uns wehren können.‘ In frühen Morgenstunden des 20. Februar, zwischen 5 Uhr und 5 Uhr 30, wurden bei den Polizeikräften 42 Schussverletzungen registriert, drei davon tödlich. Die Leitung des Innenministeriums beschließt, die Einsatzkräfte auf sichere Entfernung abzuziehen, die Institutskaja-Straße hoch“, erklärt Goroschinski die damaligen Ereignisse.

    Schussverletzungen erlitten Polizeibeamte wie Maidan-Aktivisten gleichermaßen. Die Polizisten starben nicht nur an Schusswunden. Manche von ihnen wurden buchstäblich totgeschlagen.

    Jetzt stehen die Berkut-Männer vor Gericht. Doch die Videoaufnahmen der Februar-Unruhen werfen viele Fragen an die Ermittler auf. „Hier ist ein Video, auf dem die Aufrührer auf dem Maidan jemandem im Hotel ‚Ukaina‘ zurufen: ‚Nicht schießen. Wir sind welche von euch.‘ Eine Aktivistengruppe unter der Führung von Wladimir Parasjuk läuft ins Hotelgebäude mit dem Ausruf ‚Nicht schießen‘. Es gibt Aufnahmen, auf denen Scharfschützen aus dem Baltikum sich darauf vorbereiten, aus dem Rauminneren auf den Platz zu schießen. Der letzte auf dem Maidan Verstorbene wurde am 20. Februar in der Nähe des Oktober-Palastes getötet. Die Einsatzkräfte hatten sich zu dem Zeitpunkt bereits zurückgezogen. Der Bereich konnte aus dem Hotel ‚Ukraina‘ beschossen werden, das bereits von den Aktivisten kontrolliert wurde“, so der Jurist.

    Von den 54 gerichtlichen Gutachten belegen 52 die Ansicht der Berkut-Anwälte von der Unschuld der Einsatzkräfte. Die anderen beiden Gutachten sind fehlerhaft. Den Polizeikräften werden unter anderem Tatbestände zur Last gelegt wie die Durchführung eines Terroranschlags und die vorsätzliche Ausführung eines strafbaren Befehls.

    „Ukrainische Staatskasse reicht dafür nicht“ 

    In der Darstellung ukrainischer Medien und Behörden hat das Böse, das die „Himmlischen Hundertschaften“ angegriffen hat, ein Gesicht. Pawel Abroskin zum Beispiel, ehemaliges Mitglied der Berkut-Einheit. Am wenigsten haben sich die Medien für dessen Darstellung der Ereignisse interessiert, sagen Pawels Vater und Schwester.

    Und Pawel ist keine Ausnahme: So geschieht es allen Verwandten jener Einsatzkräfte, die beschuldigt werden, auf Demonstranten geschossen zu haben. Die Schwester von Pawel, Jewgenia Abroskina, erzählt von dem Fall einer Mutter, deren Sohn bei Berkut eingesetzt war und auf dem Maidan gestorben ist. „Da ruft eine Zeitungsredaktion an und fragt: ‚Sind Sie die Mutter jenes Mannes, der auf dem Maidan getötet wurde?‘ – ‚Ja, ich bin die Mutter des getöteten Berkut-Polizisten‘ – ‚Ach so, Berkut. Na dann, Tschüss.‘“

    „Anfangs haben wir noch versucht, Kontakt zu den Hinterbliebenen der Maidan-Opfer aufzunehmen. Wir dachten, sie wären daran interessiert, die Morde aufzuklären, zu erfahren, wer geschossen hatte“, sagte Pawels Vater Michail. „Aber außer dem materiellen Interesse kennen sie nichts. Man hat ihnen versprochen, uns zehn Millionen Hrywnja abzuknöpfen. Das ist alles, was sie interessiert.“

    Die Hinterbliebenen der Maidan-Opfer fordern nämlich Schmerzensgeld und Schadensersatz. „Einer hat auf drei Millionen Hrywnja geklagt. Da fiel sogar dem Richter die Kinnlade runter: ‚Glauben Sie denn, dass die ukrainische Staatskasse dafür reicht?‘ Wenn sie auf dem Maidan für europäische Werte und Rechtsstaatlichkeit demonstriert haben, warum wollen sie dann nicht, dass alles mit rechten Dingen zugeht?“ so Michail Abroskin.

    Viele der Maidan-Opfer haben einen sehr interessanten Lebenslauf: „Einige haben Probleme mit dem Gesetz. 90 Prozent gehen keiner geregelten Arbeit nach. Woher ich das weiß? Das wird in den Gerichtssitzungen vorgelesen, nur in den Medien ist davon nicht viel zu hören. Die Meisten kommen aus schwierigen Verhältnissen, sind vorbestraft. Man lässt sie lieber außen vor, um das heilige Bild des Maidans nicht zu beflecken“, sagt Jewgenia, die Schwester von Pawel.

    Auch andere Auffälligkeiten werden in den Medien nicht erwähnt. Pawels Vater Michail staunt: „Hinsichtlich der Zusammenstöße der Polizei mit den sogenannten Studenten, damals als ‚Erschlagung von Kindern‘ verschrien: Ich habe eine Liste von Personen bekommen, die bei den Ausschreitungen verletzt wurden und medizinisch versorgt werden mussten. Der Jüngste ist 28, der Älteste 63 Jahre alt! Das sollen Studenten sein? Und bei den Spezialkräften waren wirklich Jungs im Einsatz, 18-19 Jahre. Die wurden dann mit Traktoren niedergefahren.“

    Maidans Geheimaktivisten

    Den Organisatoren des Maidans war völlig klar, wer dessen Aktivisten waren. Am 21. Februar 2014 wurde ein Gesetz verabschiedet, gemäß dem den Teilnehmern der Ausschreitungen ein Straferlass garantiert wurde. Zudem ist es verboten, Daten der Protestteilnehmer zu sammeln und zu speichern – bereits vorhandene Daten müssen gelöscht werden. Offensichtlich soll die Justiz an ihrer Arbeit gehindert werden. „Wenn wir jetzt ein Foto oder ein Video eines Demonstranten zeigen, der schießt, dann können wir dafür belangt werden“, sagt Jewgenia.

    Aber die Ermittler machen sich ohnehin nicht die größte Mühe, Beweise zu sammeln. „Der Chef-Sonderermittler der Generalstaatsanwaltschaft Sergej Gorbtjuk – für alle Maidan-Fälle zuständig – sagt: ‚Wer auf die Berkut-Kräfte eingeschlagen hat, das waren Provokateure des Innenministeriums‘. Nehmen wir mal an, dass das stimmt. Aber dieselben Aktivisten mit denselben Ketten waren doch auch vor dem Rada-Gebäude im Oktober 2014, nach dem Maidan. Damals kam es nach der Verabschiedung des Lustrationsgesetzes zu Zusammenstößen mit der Nationalgarde. Das sind dieselben Gesichter, was aber offenbar niemanden stört“, so Jewgenia.

    Die Familie des Berkut-Polizisten Pawel hat keine Angst, sich öffentlich zu den Auffälligkeiten in den Ermittlungen zu äußern. „Pawel stand auf der Seite des Gesetzes. Er beschützte das Gesetz. Was auf dem Maidan passierte, bezeichnete er als Fars und Komödie. Nur sind bei dieser Komödie leider Menschen ums Leben gekommen, die gesetzestreu lebten und an das Recht glaubten“, sagt Pawels Schwester.

    Offenbar haben die tragischen Ereignisse vom Februar 2014 wirkliche Helden der Ukraine hervorgebracht. Nur sind sie nicht offiziell anerkannt, ihre Portraits werden nicht an die Hauswände gesprüht. Das sind Helden, die für die Wahrheit einstehen, auch wenn sie von allen Fernsehkanälen zu Verbrechern und Volksfeinden erklärt wurden.

    „Man schlug auf alle ein: Demonstranten wie Polizisten“

    Der Kripo-Beamte Alexander wurde 2013 zur Verstärkung auf den Maidan geschickt: Es gab einfach nicht genug Spezialkräfte, um die Aufrührer im Zaum zu halten. „Wir waren im Stadtratsgebäude, als wir angegriffen wurden. Wir wurden mit Backsteinen beworfen, mit Reizgas besprüht. Wir waren unbewaffnet, aber wer hätte auch die Verantwortung auf sich genommen, Waffen einzusetzen? Erst am letzten Tag des Maidans wurden Waffen verteilt, als der Mob anfing, die Polizeiwachen zu stürmen, und die Chefs Angst kriegten, dass die Meute die Waffen in die Hände kriegt. Im Grunde hat man uns die Waffen zur Aufbewahrung ausgehändigt. Das Innenministerium wollte einfach die Verantwortung loswerden.“

    Alexander sucht seine Worte sorgfältig aus. Offenbar hat sich eine Menge Wut über die damaligen Ereignisse angestaut.

    „Als klar war, dass es vorbei ist, zogen wir uns über eine U-Bahn-Station zurück, weg von den Aktivisten. Da standen ein paar Einsatzkräfte einer paramilitärischen Sondereinheit. Sie hatten niemanden mehr, der ihnen den Befehl zum Rückzug hätte erteilen können. Deren Kommandeur war getötet worden“, sagt Alexander.

    Laut offiziellen Angaben wurden im Zuge des Maidans zwei Offiziere der Sondereinsatztruppe „Tigr“ getötet.

    Situation in der Ukraine
    © Sputnik / Илья Питалев

    Wer und von welcher Stellung aus damals geschossen hatte, hat Alexander bis heute nicht erfahren. Eines ist er sich sicher: Gezielt wurde sowohl auf Polizisten als auch auf Demonstranten. „Alle wurden beschossen, die Einsatzkräfte wie die Demonstranten. Bedauerlich ist das in jedem Fall. Die Leute vom Maidan tun einem leid. Manche von ihnen haben Geld bekommen. Die Jungs von Berkut oder den Sondereinsatztruppen tun einem auch leid. Die ganz besonders. Sie haben ihr Leben für den Staat hergegeben. Aber alle haben sich von ihnen losgesagt, haben sie im Stich gelassen, obwohl sie einfach nur ihren Auftrag erfüllten.“

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