01:09 11 Dezember 2019
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    US-Soldaten im Anti-IS-Kampf in Rakka

    US-Koalition gesteht: Schon 840 Zivilisten im Irak und in Syrien getötet

    © AFP 2019 / Delil Souleiman
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    Die von den USA angeführte Anti-Terror-Koalition hat eingeräumt, dass mehr als 800 Zivilisten durch ihre Angriffe im Irak und in Syrien getötet wurden.

    „Ausgehend von den verfügbaren Informationen nimmt der Vereinigte Stab der Operation an, dass mindestens 841 Zivilisten seit dem Beginn der Operation ‚Inherent Resolve‘ durch die Angriffe der Koalition unbeabsichtigt getötet wurden“, heißt es in der offiziellen Erklärung.

    485 weitere Berichte über Opfer unter Zivilisten würden noch untersucht.

    Ende Januar hatte die Koalition den Tod von 830 Zivilisten seit dem Beginn ihrer Operation gemeldet.

    Die USA und ihre Verbündeten führen seit August 2014 eine Operation gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) in Syrien und im Irak durch, wobei sie in Syrien ohne Zustimmung der offiziellen Behörden handeln.

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    Tags:
    Koalition, Operation, Angriffe, Zivilisten, Opfer, Terrormiliz Daesh, Irak, Syrien, USA