03:31 21 April 2018
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    die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) (Archiv)

    Hätte, wäre, würde: Wie Kiew Krim-Referendum Sinn hätte entziehen können – Parlament

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    Politik
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    Der Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) Sergej Kunizyn glaubt zu wissen, wie Kiew im Jahr 2014 dem Krim-Referendum „den Sinn hätte entziehen können“. In einer Live-Sendung des TV-Senders „112 Ukraina“ schilderte er seine Einschätzung zu dem Thema.

    „Man hätte der Krim alle Vollmachten übergeben müssen, um das Referendum sinnlos zu machen“, so der Abgeordnete, der damals Sondergesandter des ukrainischen Präsidenten auf der Krim war.

    Auf diese Weise hätten die neuen Behörden Zeit gewinnen und die Geheim- und Sicherheitsdienste unter Kontrolle nehmen können. Außerdem hätten die Bewohner der Schwarzmeer-Halbinsel dann kein Bedürfnis mehr gehabt, für die Wiedervereinigung mit Russland zu stimmen, glaubt er.

    Die Krim war nach dem Referendum im März 2014 eine russische Region geworden, wobei 96,77 Prozent der Wähler der Republik Krim und 95,6 Prozent der Einwohner von Sewastopol dafür gestimmt hatten. Kiew betrachtet die Krim als sein Territorium, das vorübergehend besetzt sei.

    Die russischen Behörden haben wiederholt darauf verwiesen, dass die Krimbewohner auf demokratischem Wege, in vollem Einklang mit dem Völkerrecht und der UN-Charta für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt haben.

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    Tags:
    UN-Charta, Staatsstreich, Vollmachten, Referendum, Geheimdienste, Uno, Werchowna Rada, Wladimir Putin, Sergej Kunizyn, Sewastopol, Russland, Krim, Ukraine