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    Der Westen hat jetzt kaum Interesse mehr für die Ukraine, behauptet der russische Außenpolitiker Alexej Puschkow. „Der Westen braucht die Ukraine, um Russland stärker unter Druck zu setzen“, schreibt der Politiker im Kurznachrichtendienst Twitter.

    „Kutschma hat recht: Bei der jüngsten Sicherheitskonferenz in München befand sich die Ukraine im Hinterhof. Der Westen hat kein Interesse für sie“, betonte Puschkow. Kutschma ist Kiews Vertreter zu den Minsker Donbass-Verhandlungen.

    Kutschma zufolge war die Ukraine bislang nie ein Staat in wahrem Sinne des Wortes. „Die gegenwärtige Lage der Ukrainer ist schrecklich. 75 Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts sind unsere Schulden… Wer wird sie aber tilgen? Wenn der Internationale Währungsfonds (IWF) jetzt keine Kredite gewährt, sollte sich das Land etwa für zahlungsunfähig erklären?“, fragte der ukrainische Ex-Präsident. Für die Krise in der Ukraine machte der Ex-Präsident die Werchowna Rada und die Machtelite verantwortlich.

    Zuvor hatte Kutschma sein Bedauern darüber geäußert, dass in dem vor kurzem von Präsident Petro Poroschenko unterzeichneten Gesetz über die Reintegration des Donbass kein Wort mehr von den Minsker Friedensvereinbarungen ist. Dieses Dokument sei politisch geprägt, kritisierte der Politiker. 

     

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    Tags:
    Rückgang, Interesse, Westen, Petro Poroschenko, Leonid Kutschma, Alexej Puschkow, Russland, Ukraine