14:08 23 September 2018
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    Die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid (Archiv)

    Estlands Präsidentin über „schwieriges“ Nachbarland

    CC BY 2.0 / EU2017EE Estonian Presidency / Kersti Kaljulaid
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    Die Präsidentin Estlands, Kersti Kaljulaid, hat sich in ihrer Festrede anlässlich des Unabhängigkeitstages zwiespältig über die Beziehungen zu Russland geäußert.

    Auf das Verhältnis Estlands zu den Nachbarstaaten eingehend, verwies die Politikerin auf schwierige und zugleich „nachbarliche“ Beziehungen zu Russland.

    „Wir haben verschiedene Nachbarn. Die einen sind demokratisch, die anderen eher nicht. Das sind die Schicksalsgenossen seit dem vergangenen Jahrhundert und diejenigen, mit denen wir heute Schritt halten. Und wir haben außerdem einen schwierigen Nachbarn. Doch der Nachbar ist eben Nachbar. Er bleibt nicht unbeachtet trotz des Umstandes, dass er uns seit mehreren Jahrzehnten Enttäuschung bereitet“, sagte Kaljulaid.

    Die estnische Präsidentin hatte bereits früher erklärt, dass die Beziehungen zu Moskau „nicht als gut bezeichnet werden können“. Sie machte auch klar, dass sie ohne die Zustimmung der Europäischen Union eine selbständige Entscheidung über einen Russland-Besuch nicht treffen könne.

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    Tags:
    Enttäuschung, Beziehungen, Kersti Kaljulaid, Russland, Estland